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US Open: Badosa am Boden zerstört! „Ich war eine komplette Katastrophe“

„Ich war eine komplette Katastrophe“

Paula Badosa verliert bei den US Open gegen Lokalmatadorin Emma Navarro und verpasst das Halbfinale. Die Spanierin findet nach dem Ausscheiden sehr deutliche Leistung zu ihrer Leistung.
 Paula Badosa verliert ihr Viertelfinale bei den US Open
Paula Badosa verliert ihr Viertelfinale bei den US Open
© IMAGO/PanoramiC
Paula Badosa verliert bei den US Open gegen Lokalmatadorin Emma Navarro und verpasst das Halbfinale. Die Spanierin findet nach dem Ausscheiden sehr deutliche Leistung zu ihrer Leistung.

Lokalmatadorin Emma Navarro hat bei den US Open als erste Spielerin das Halbfinale erreicht! Die Weltranglistenzwölfte besiegte die ebenfalls in New York geborene Spanierin Paula Badosa 6:2, 7:5. Sie trifft nun auf die zweimalige Australian-Open-Gewinnerin Aryna Sabalenka, die ihr Viertelfinale gegen die chinesische Olympiasiegerin Zheng Qinwen 6:1, 6:2 gewann.

Badosa haderte mit ihrer Leistung. „Ich war eine komplette Katastrophe. Ich hatte nie das Momentum in diesem Match. Ich habe mich nie auf dem Platz wohlgefühlt“, sagte sie. Die Spanierin führte weiter aus: „Ich betrat das Feld und fühlte mich komisch. Ich war von mir selbst überrascht, denn normalerweise spiele ich so etwas gerne. Aber ich glaube, es lag nicht am Platz.“

Badosa erklärte, dass sie es nicht geschafft habe, sich vollends auf das Spiel zu konzentrieren, sondern ihre Gedanken waren „überall, nur nicht in der Gegenwart“. Die 26-Jährige verriet: „Manchmal will ich es so sehr und denke voraus, und manchmal kann ich mich in dem Moment nicht einmal konzentrieren. Und ich denke, heute war es ein bisschen so.“

Darüber regte sich die Tennisspielerin darüber auf, eine große Chance auf ihr erstes Grand-Slam-Halbfinale vergeben zu haben. „Jetzt muss ich vier Monate auf den nächsten Slam warten, das ist scheiße“, fand sie deutliche Worte.

Spanierin verspielt 1:5-Satzführung

Im zweiten Durchgang verspielte Badosa den Satz nach 5:1-Führung. Sie sagte verärgert, dass ihr sowas noch nie passiert sei. Ihre Gegnerin wittert hingegen Hoffung. „Als ich auf 2:5 herankam, ahnte ich, dass ich in zwei Sätzen gewinnen würde“, sagte sie. Nach 72 Minuten profitierte Navarro beim ersten Matchball von einem Vorhandfehler ihrer an Nummer 29 im WTA-Ranking geführten Gegnerin.

Navarro steht erstmals im Halbfinale eines Grand Slams. Sabalenka dagegen hat deutlich mehr Erfahrung, im Vorjahr erreichte sie in New York das Finale, das sie in drei Sätzen gegen Coco Gauff verlor. In ihrem Viertelfinale ließ sie Zheng keine Chance und setzte sich nach nur 73 Minuten durch.

Damit die Fans sie im Halbfinale gegen Navarro zumindest ein bisschen unterstützen, hatte Sabalenka eine besondere Idee. „Die Getränke gehen auf mich, wenn ihr für mich jubelt und applaudiert“, sagte sie lachend bei ihrem Siegerinterview auf dem Court.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)