Vorjahresfinalist Daniil Medvedev ist bei den Australian Open nur knapp einer Blamage entgangen. Gegen den 418. der Weltrangliste, den Thailänder Kasidit Samrej, tat sich der Weltranglistenfünfte extrem schwer, siegte aber letztlich mit 6:2, 4:6, 3:6, 6:1, 6:2.
Tennis-Star rastet völlig aus
Geräuschlos verhielt sich der 28-Jährige während der Partie aber keineswegs. Nach dem verlorenen dritten Satz flippte der Russe völlig aus und schlug am Netz mit voller Wucht wiederholt auf die Netz-Kamera ein. In der Folge verzog er sich zur Satzpause in die Kabine.

Einen Punktabzug bekam Medvedev für seine Zerstörungswut nicht, im Nachgang dürfte aber eine Strafe drohen.

Medvedev will zweiten Major-Titel
Der Russe peilt in Melbourne seinen zweiten Major-Titel an. 2024 hatte er den deutschen Hoffnungsträger Alexander Zverev im Halbfinale nach 0:2-Rückstand noch besiegt, im Endspiel verlor er aber in fünf Sätzen gegen den Italiener Jannik Sinner.
Der US-Amerikaner Taylor Fritz präsentiert sich hingegen auch im neuen Tennisjahr in guter Form. Der Weltranglistenvierte hatte in seinem Erstrundenmatch gegen Landsmann Jenson Brooksby überhaupt keine Probleme. Bereits nach 106 Minuten verwandelte er seinen Matchball zum 6:2, 6:0, 6:3.
Im vergangenen Jahr hatte sich der 27-Jährige zum Angstgegner Zverevs entwickelt. Er nahm den Hamburger in Wimbledon, bei den US Open und bei den ATP-Finals jeweils aus dem Turnier.
Monfils schreibt Erfolgsgeschichte fort
Oldie Gael Monfils schrieb derweil seine Erfolgsgeschichte im Jahr 2025 fort. Der 38 Jahre alte Publikumsliebling aus Frankreich, der sich in Auckland zum ältesten Turniersieger der Geschichte der ATP-Tour aufgeschwungen hatte, überstand die erste Runde nach einem harten Kampf.
Gegen seinen an Position 30 gesetzten Landsmann Giovanni Mpetshi Perricard behielt er mit 7:6 (9:7), 6:3, 6:7 (6:8), 6:7 (5:7), 6:4 die Oberhand. Die Partie hielt für die begeisterten Zuschauer einige spektakuläre Ballwechsel bereit.

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