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"Sehr weit weg von Fair Play": Kostyuk kritisiert Russland-Comeback

Russland? Tennis-Star wütet gegen IOC

Nach ihrem Viertelfinal-Sieg in Wimbledon attackiert Marta Kostyuk die IOC-Lockerung für Russland scharf.
Marta Kostyuk kritisiert eine IOC-Entscheidung scharf
Marta Kostyuk kritisiert eine IOC-Entscheidung scharf
© IMAGO/IPS
Nach ihrem Viertelfinal-Sieg in Wimbledon attackiert Marta Kostyuk die IOC-Lockerung für Russland scharf.

Wimbledon-Halbfinalistin Marta Kostyuk hat kräftig gegen eine IOC-Entscheidung zur Russland-Rückkehr geschossen. (Wimbledon 2026 täglich im LIVETICKER)

Der IOC hatte die Suspendierung des Russischen Olympischen Komitees vorläufig aufgehoben und damit eine Rückkehr ohne Neutral-Status in Richtung Los Angeles 2028 ermöglicht.

Kostyuk fand dafür drastische Worte: „Mir erscheint das schrecklich. Das ist sehr, sehr weit weg von Fair Play für alle betroffenen Länder, nicht nur für die Ukraine. Ich bin überhaupt nicht einverstanden mit dieser Entscheidung – aber ich glaube nicht, dass sich dadurch noch etwas ändert. Ich will einfach rausgehen und hoffentlich jeden einzelnen Russen schlagen, gegen den ich bei den Olympischen Spielen antrete.“

Tennis-Star Kostyuk verweigert Russinnen Handschlag

Seit der russischen Invasion 2022 verweigert Kostyuk Gegnerinnen aus Russland und Belarus den Handschlag. Auf dem Rasen von Wimbledon tritt sie für viele Landsleute auch als eine Art Symbolfigur auf.

Die Schärfe ihrer Haltung hängt auch mit der Lage zu Hause zusammen: Ihre Eltern und ihre Schwester leben in Kiew und informieren sie permanent über die Situation vor Ort.

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