Die Star-Besetzung im Mixed-Wettbewerb bei den US Open sorgt für Empörung: Carlos Alcaraz geht mit Serena Williams an den Start, Alexander Zverev mit Taylor Townsend und Aryna Sabalenka mit Novak Djokovic. Für die ehemalige Tennisspielerin Alizé Cornet ist das zwar ein Spektakel – sportlich aber problematisch.
US Open: Empörung wegen Mixed-Wettbewerb - "Geldmacherei"
Mixed-Format sorgt für Empörung
Cornet kritisierte das Format scharf. „Warum veranstalten sie nicht einfach ein Showmatch?“, sagte die Französin in der Sendung „Grandes Gueules du Sport“ bei RMC.
Cornet: „Das ist Geldmacherei“
„Man darf da nicht alles in einen Topf werfen. Das ist wirklich nur eine Geldmacherei. Das ist überhaupt nicht mehr das Mixed-Doppel der US Open. Das hat nichts mehr mit dem eigentlichen Spiel zu tun“, schimpfte Cornet.
Cornet hält die Spezialisten, die sich dieser Disziplin verschrieben haben, für „benachteiligt“. Die 36-Jährige moniert: „Das ist ihr ganzjähriger Lebensunterhalt, sie arbeiten hart dafür. Das ist ungerecht.“
Vor einem Jahr hatte das neue Mixed-Format beim letzten Major-Turnier des Jahres für Wirbel gesorgt, weil viele Doppelspezialisten plötzlich außen vor waren. Stattdessen traten die Topstars in einem neuen Modus mit Show-Charakter über nur zwei Tage an.
Anders als bei den Experten kam das umstrukturierte Event bei den Fans super an, die Stimmung war in vollen Arenen bestens. Mit Sara Errani und Andrea Vavassori gewannen schließlich trotzdem zwei Doppelkönner den Titel.
Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.