Thea Frodin spielte einst im Kinofilm „King Richard“ die junge Serena Williams, nun schrieb sie selbst ein kinoreifes Märchen. Die talentierte US-Amerikanerin schaffte es schon im Alter von 17 Jahren in das Hauptfeld der US Open – und verkaufte sich dabei teuer. Frodin unterlag der Weltranglistenzweiten Jelena Rybakina mit 3:6 und 2:6.
Filmreif: Einstige Williams-Darstellerin debütiert in New York
Aus Hollywood auf die große Tennisbühne
Bereits im Kindesalter sammelte Frodin nicht nur im Tennis Erfahrungen, sondern auch in der Schauspielerei. Als Zwölfjährige fungierte sie in „King Richard“ als Stunt- und Bodydouble für die Schauspielerin Demi Singleton, die Serena Williams verkörperte.
Tennis: Frodin traf Williams bislang nicht
Ihr großes Idol habe sie bislang noch nicht getroffen, erklärte Frodin, dabei waren die Chancen gar nicht schlecht gewesen. Die Ikone Williams (44) schlägt in New York noch im Doppel an der Seite ihrer Schwester Venus auf.
Für Frodin war allein die Teilnahme am Hauptfeld bereits ein großer Erfolg. Die Schülerin aus Los Angeles hatte sich durch ihren Lauf zum US-amerikanischen U18-Meistertitel eine Wildcard für die US Open gesichert. Trotz der klaren Niederlage zeigte sie sich mit ihrem Auftritt zufrieden. „Offensichtlich hatte ich eine schwere erste Runde. Rybakina ist eine großartige Spielerin“, sagte Frodin. „Ich habe versucht, hinauszugehen und einfach Spaß zu haben.“