Eine vor den US Open (US Open 2026 täglich im LIVETICKER) veranstaltete Spieler-Party bringt die Tennis-Integritätswächter auf den Plan. Wie Insider Ben Rothenberg berichtet, wurde ein Event in New York wegen seiner Verbindung zu DraftKings an die International Tennis Integrity Agency (ITIA) herangetragen.
US Open: Ermittlungen nach glamouröser Tennis-Party
Ermittlungen nach glamouröser Party
Ein ITIA-Sprecher sagte Rothenberg: „Wir sind uns dieser Veranstaltung bewusst und schauen uns die Umstände und Details an.“ Damit steht ausgerechnet eine glamouröse Zusammenkunft im Fokus, die zahlreiche Profis anzog.
Gastgeber war der Restaurant- und Clubbesitzer Dave Grutman, der im „Crane Club“ eine „Welcome Players Party“ ausrichtete. Auf Instagram veröffentlichte Grutman Bilder vor einer DraftKings-Brandwall, darauf zu sehen unter anderem Coco Gauff, Aryna Sabalenka, Serena Williams, Eva Lys und Mira Andreeva.
US Open: Verstoß gegen Anti-Korruptionsregeln?
Neben den genannten Spielerinnen waren Rothenberg zufolge auch Taylor Fritz, Matteo Berrettini, Alexandra Eala, Anna Kalinskaya sowie ESPN-Kommentatorin Caroline Wozniacki anwesend.
Im Kern geht es um mögliche Verstöße gegen Anti-Korruptionsregeln, weil DraftKings als Wettanbieter gilt. Rothenberg zitiert aus dem Regelwerk unter anderem D.1.b („No Covered Person shall, directly or indirectly, facilitate, encourage and/or promote Tennis Betting“) sowie D.1.q, wonach „No Covered Person … may endorse, be employed, sponsored and/or otherwise engaged by a Tennis Betting Operator.“
Entscheidend ist dabei nicht nur, ob Geld floss, sondern auch, ob ein Auftritt als Förderung oder Engagement gewertet werden kann.
US Open: Was sind die Konsequenzen?
Nach Rothenbergs Angaben wurden die Spielerinnen und Spieler nicht bezahlt, um bei dem Event zu erscheinen. Dennoch könne die Teilnahme aufgrund der DraftKings-Assoziation regelrelevant sein. Als mögliche Konsequenz nennt Rothenberg eine nicht öffentliche Verwarnung; in früheren Fällen seien aber auch fünfstellige Geldstrafen verhängt worden, etwa gegen ehemalige Profis wie James Blake, Mardy Fish und Bob Bryan wegen bezahlter Glücksspiel-Promotions.
Brisant: Grutman gilt als bestens vernetzt in der Tennis-Szene und pflegt laut Rothenberg enge Kontakte zu Stars, die er gerade in Miami häufig mit Extras versorge. Anna Kalinskaya erklärte Rothenberg, sie sei „gekommen, um meine Freunde zu treffen“, habe aber nicht gewusst, dass die Party von DraftKings gesponsert war. Ob und in welchem Umfang die ITIA Konsequenzen zieht, hängt nun von der Prüfung der „Umstände und Details“ ab.
Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.