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Wegen Influencer: Wimbledon plant strengere Regeln

Wimbledon plant strengere Regeln

Bei Wimbledon werden keine Influencer akkreditiert und Ringlichter einkassiert. Naomi Osaka und Coco Gauff fordern mehr Tennis-Etikette.
Die US Open 2026 stehen an. Hier gibt es die wichtigsten Infos und Fakten zum letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres.
Bei Wimbledon werden keine Influencer akkreditiert und Ringlichter einkassiert. Naomi Osaka und Coco Gauff fordern mehr Tennis-Etikette.

Im kommenden Jahr will Wimbledon deutlich härter gegen Influencer rund um die Matches vorgehen. Wie mehrere Medien berichten, werde der All England Club keine Influencer akkreditieren und Ringlichter oder andere potenziell störende Gegenstände konfiszieren. In den Einlassbedingungen sind Objekte, die Spiele unterbrechen oder stören könnten, ohnehin bereits untersagt.

Auslöser ist die Debatte um Content Creators bei den US Open, die in der ersten Turnierwoche zum Dauerthema wurde. Das Grand-Slam-Turnier in Queens hat Medienberichten zufolge im Rahmen eines neuen Programms nahezu 100 Content Creators und Influencer mit Zugängen ausgestattet. In der vergangenen Woche musste eine Gruppe in einer Suite während Naomi Osakas Erstrundenmatch ermahnt werden.

Zudem verbreitete sich ein Video viral, das einen Influencer mit Ringlicht während laufender Ballwechsel zeigt. Wimbledon will diesen Weg jedoch nicht mitgehen und keine eigene Akkreditierungskategorie für Content Creators oder Influencer einführen, wie die Press Association berichtet.

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Osaka pocht auf Tennis-Etikette

Auch die Spielerinnen in Queens wurden auf das Thema angesprochen. Osaka sagte dazu später in der Turnierwoche auf Nachfrage: „Ich finde, es ist eine Selbstverständlichkeit, sich über den Sport zu informieren.“ Und weiter: „Vor allem über die Etikette. Es kann eine gute Sache sein, wenn Leute den Tennissport bei ihrem Publikum populär machen. Aber ich denke, das muss viel besser gemanagt werden, besonders in einer Situation wie in meinem Erstrundenmatch. Insgesamt gibt es riesige positive Aspekte.“

Mit Blick auf klare Regeln ergänzte Osaka: „Ich denke einfach, es muss so sein, dass jeder die Regeln und die Etikette kennt.“ Die Diskussion trifft einen sensiblen Bereich: In den Grand Slams ist Ruhe während der Punkte ein zentraler Teil der Tenniskultur – Störungen können den Rhythmus der Spielerinnen und Spieler direkt beeinflussen.

Coco Gauff zog ebenfalls einen Vergleich aus dem Event-Alltag. „Bei allem: Wenn du zu einem roten Teppich eingeladen wirst, würdest du nicht in Jeans auftauchen. Ich denke, es geht einfach darum, die Etikette des Sports zu befolgen“, sagte sie in der Turnierwoche. Wimbledon setzt damit ein klares Signal: Auf dem Centre Court und den Außenplätzen sollen Content und Selbstdarstellung nicht wichtiger sein als Konzentration, Ablauf und Respekt vor dem Spiel.

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Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.