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"Wunder von Platz 17": Matchball-Drama bei den US Open

„Das Wunder von Platz 17“

Madison Keys sorgt bei den US Open für ein kleines Wunder. Die US-Amerikanerin dreht ein schon verloren geglaubtes Match. Ihre Gegnerin erlebt dagegen ein unglaubliches Drama.
Madison Keys schaffte bei den US Open eine sensationelle Wende im Match
Madison Keys schaffte bei den US Open eine sensationelle Wende im Match
© IMAGO/Shutterstock
Madison Keys sorgt bei den US Open für ein kleines Wunder. Die US-Amerikanerin dreht ein schon verloren geglaubtes Match. Ihre Gegnerin erlebt dagegen ein unglaubliches Drama.

Madison Keys hat bei den US Open ein spektakuläres Comeback hingelegt und das Aus in letzter Sekunde verhindert. Die an Nummer 22 gesetzte US-Amerikanerin bezwang Anna Bondar in der zweiten Runde nach 2:42 Stunden dramatisch mit 5:7, 6:4, 7:6 (10:5).

Dabei stand Keys im entscheidenden Satz bereits mit dem Rücken zur Wand und wehrte fünf Matchbälle ab. Gegen die Ungarin lag die Australian-Open-Siegerin von 2025 mit 2:5 zurück. Dennoch kämpfte sie sich zurück und setzte sich schließlich im Match-Tiebreak durch. Die US Open feierten es in den Sozialen Medien als „Wunder von Platz 17“.

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US Open: Keys gelingt „Wunder von Platz 17“

Beim Stand von 5:2 servierte Bondar ausgerechnet bei ihren ersten zwei Matchbällen auch noch jeweils einen Doppelfehler. So holte sie Keys zurück in die Partie, der kurz darauf ihr erstes Break gelang.

Barbara Rittner ahnte bei Sporteurope bereits Böses: „Wenn du das erste Mal in die 3. Runde einziehen kannst, wird der Arm eben schwerer. Für Bondar wäre das vergleichsweise ein großer Erfolg. Was bekommen sie in der 3. Runde? 290.000 Dollar. Das ist auch finanziell der Wahnsinn. Halleluja.“

Auch wenige Minuten später beim Stand von 5:3 hatte die Ungarin noch einmal drei Matchbälle, um das Duell zu beenden. Hier hagelte es jedoch drei Winner von Keys.

Keys scherzt nach Comeback: „War voll auf Kurs“

Vor den enthusiastischen Zuschauern auf dem Außenplatz drehte Keys die Partie nach einem nervenstarken Schlussspurt. Im Match-Tiebreak geriet die US-Open-Finalistin von 2017 erneut in Rückstand, gewann dann aber die Kontrolle mit starken Gewinnschlägen und machte den Einzug in die dritte Runde perfekt.

Entsprechend emotional fiel ihre Reaktion unmittelbar nach dem Match aus. „Das war ja mal was, oder? So völlig ohne Stress. Wir wussten doch alle, dass ich voll auf Kurs war“, sagte Keys auf dem Platz mit einem Lachen.

Anschließend bedankte sie sich beim Publikum: „Ich liebe es, hier zu spielen und ihr habt mich durch das Match getragen. Ich habe Gänsehaut. Das ist das größte Gefühl auf der Welt.“

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