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China wehrt sich gegen Turnier-Absagen

China wehrt sich gegen Turnier-Absagen

Die chinesische Regierung hat mit Unverständnis auf die Absage der Tennisturniere der WTA im Zuge des Falls Peng Shuai reagiert.
Der Fall Peng beschäftigt weiter die Tennisbranche
Der Fall Peng beschäftigt weiter die Tennisbranche
© AFP/SID/GREG BAKER
SID
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von SID

Die chinesische Regierung hat mit Unverständnis auf die Absage der Tennisturniere der WTA im Zuge des Falls Peng Shuai reagiert.

„Wir sind entschieden dagegen, dass der Sport politisiert wird“, antwortete Außenministeriumssprecher Wang Weibin kurz und knapp auf die entsprechende Frage von Reportern.

Die WTA hatte in diesem Jahr elf Veranstaltungen in China geplant, bevor sie wegen der Coronavirus-Pandemie verlegt oder abgesagt wurden. Die Wiederaufnahme der Turniere wurde nun auf Eis gelegt, wie Steve Simon, Vorsitzender der Spielerinnen-Organisation, am Mittwochabend bekannt gab.

Peng Shuai (35) hatte Anfang November in dem Twitter-ähnlichen Medium Weibo berichtet, vom ehemaligen chinesischen Vizepremier Zhang Gaoli sexuell missbraucht worden zu sein.

Der Eintrag wurde ebenso gelöscht wie zahlreiche Internet-Einträge über Peng, von der danach mehr als zwei Wochen jede Spur fehlte. Spätere Äußerungen wertete die WTA als unter Zwang getätigt.

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