Für Tennisstar Mirra Andrejewa ist die Hoffnung auf die erfolgreiche Titelverteidigung beim WTA-Turnier in Indian Wells früh geplatzt. Die erst 18 Jahre alte Russin unterlag der Tschechin Katerina Siniakova in der dritten Runde 6:4, 6:7 (5:7), 3:6 und ließ ihrem Frust freien Lauf.
Indian Wells: Frust nach geplatzter Titelverteidigung
Wut nach geplatzter Titelverteidigung
Denn das Ende war für die Favoritin äußerst bitter. Bei der Entscheidung blieb der Ball nach einem Schlag der ungesetzten Siniakova an der Netzkante hängen und fiel dann unerreichbar ins gegnerische Feld. Andrejewa warf wütend ihren Schläger weg und legte sich später mit dem Publikum an, die Siegerin hob entschuldigend die Hände.
„Natürlich bin ich froh, dass der Ball auf die andere Seite gegangen ist“, sagte Siniakova: „Ich habe mich gefragt, ob ich jubeln soll. Es ist wirklich ein kniffliges Ende. Aber ich bin definitiv nicht unglücklich.“
Alcaraz müht sich: „Anfangs war ich etwas sauer“
Beim Masters der Männer baute Carlos Alcaraz seine Erfolgsserie mit etwas Mühe aus. Der Weltranglistenerste aus Spanien schlug den Franzosen Arthur Rinderknech in der dritten Runde 6:7 (6:8), 6:3, 6:2, für den Australian-Open-Champion war es 2026 der 14. Sieg im 14. Spiel.
„Anfangs war ich etwas sauer auf mich selbst, weil ich im ersten Satz so viele Chancen hatte, einige Breakbälle, einen Satzball, und ich konnte nichts daraus machen“, sagte Alcaraz: „Aber ich bin wirklich zufrieden damit, wie ich mit allem umgegangen bin.“
Der Weltranglistendritte Novak Djokovic aus Serbien schaltete US-Profi Aleksandar Kovacevic mit 6:4, 1:6, 6:4 aus. Seinem Gegner gelangen 16 Asse. Alexander Zverev trifft am Dienstag in Indian Wells/Kalifornien auf Frances Tiafoe (USA).