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Letzter Titel vor 32 Jahren: Bislang 53 WM-Medaillen für deutsche Tischtennis-Asse

Letzter Titel vor 32 Jahren: Bislang 53 WM-Medaillen für deutsche Tischtennis-Asse

Fünf Goldmedaillen und 48 weitere Podestplätze stehen für das deutsche Tischtennis in der 95-jährigen WM-Historie zu Buche.
Roßkopf gewann 1989 den Titel im Herren-Doppel
Roßkopf gewann 1989 den Titel im Herren-Doppel
© AFP/SID/PATRIK STOLLARZ
SID
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von SID

Fünf Goldmedaillen und 48 weitere Podestplätze stehen für das deutsche Tischtennis in der 95-jährigen WM-Historie vor den Einzel-Titelkämpfen ab Dienstag in Houston/Texas zu Buche. Zuletzt gewannen der heutige Herren-Bundestrainer Jörg Roßkopf und Steffen Fetzner vor 32 Jahren bei der Heim-WM in Dortmund durch ihren Triumph im Herren-Doppel einen Titel für den Deutschen Tischtennis-Bund (DTTB).

Der legendäre Erfolg von 1989 bedeutet bislang das einzige WM-Gold des DTTB im Herren-Bereich und zudem auch in der gesamten Nachkriegsgeschichte. Die bislang letzte WM-Medaille für Deutschland holten Europe-Top-16-Sieger Patrick Franziska und Europameisterin Petrissa Solja bei der Einzel-WM 2019 in Budapest durch Bronze im Gemischten Doppel. In den Mannschafts-Turnieren eroberte zuletzt das Herren-Team 2018 im schwedischen Halmstad durch Silber einen WM-Podestplatz.

Den ersten WM-Titel für Deutschland gewannen 1929 Erika Metzger und Mona Rüster in Budapest. Danach triumphierte die deutsche Damen-Mannschaft 1934 in Paris. Fünf Jahre später in Kairo holten die DTTB-Damen im Team-Wettbewerb und im Doppel durch Hilde Bussmann und die gebürtige Österreicherin Trude Pritzi zwei weitere Goldmedaillen.

Der medaillenträchtigste WM-Wettbewerb für deutsche Aktive ist bisher das Mannschafts-Turnier der Herren mit elf Podiumsplätzen. Im Damen-Doppel stehen zehn WM-Medaillen für Deutschland in der Statistik und im Mixed neun. Deutsche Spielerinnen holten im Einzel bislang acht WM-Medaillen und standen in Team-Wettbewerben siebenmal auf WM-Podesten. Bei den Herren gewannen im Einzel sechsmal deutsche Spieler eine Medaille und im Doppel insgesamt zweimal.

Die meisten Medaillen aller DTTB-Spieler in der WM-Geschichte seit 1926 sammelte bei den Herren der noch aktive Rekordeuropameister Timo Boll mit sechsmal Silber (Doppel 2005 und fünfmal mit der Mannschaft) sowie zweimal Bronze (Mannschaft 2006 und Einzel 2011).

Mr. Pokerface" Eberhard Schöler folgt mit sieben WM-Medaillen. Hinter Boll und Schöler rangieren Roßkopf sowie Bolls Ex-Doppelpartner Christian Süß mit jeweils fünf Podestplatzierungen gemeinsam auf dem dritten Platz der deutschen WM-Medaillengewinner.

Erfolgreichster "Medaillenhamster" in der DTTB-Geschichte bei WM-Turnieren ist allerdings Astrid Krebsbach. Die gebürtige Wienerin gewann vor dem Zweiten Weltkrieg den Mannschaftstitel 1934 sowie acht weitere Medaillen.

In der Nachkriegsgeschichte ist Solja im Damen-Bereich mit zwei WM-Medaillen die meistdekorierte DTTB-Aktive. Außer 2019 mit Franziska hatte die Top-20-Spielerin schon bei der vorherigen Heim-WM 2017 in Düsseldorf mit dem Chinesen Fang Bo ebenfalls Bronze gewonnen. Die einzige WM-Medaille für eine Deutsche im Einzel nach dem Krieg holte Gabriele Geißler 1969 in München für die DDR mit Silber.

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