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Franziska: Pokalsieg folgt auf Hochzeit

Franziska: Pokalsieg folgt auf Hochzeit

Patrick Franziska gewinnt mit dem 1. FC Saarbrücken den Tischtennis-Pokal - auch weil er seinen Schwager besiegt.
Titelverteidigung missglückt! Borussia Düsseldorf kann seiner Favoritenrolle im Liebherr Pokal-Finale nicht gerecht werden - Superstar Timo Boll wird schmerzlich vermisst.
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von SPORT1

Der 1. FC Saarbrücken ist zum zweiten Mal Deutscher Pokalsieger im Tischtennis.

Die Mannschaft um den deutschen Top-Spieler Patrick Franziska gewann das Endspiel im Final Four Turnier in der Neu-Ulmer ratiopharm Arena mit 3:1 gegen Borussia Düsseldorf und entthronte damit den Rekord-Pokalsieger aus dem Rheinland.

Franziska war es auch, der im vierten Einzel den noch benötigten dritten Sieg für die Saarländer einfuhr.

Franziska: „Gab schon schlechtere Wochen“

Der 29-Jährige kommt derzeit gar nicht aus dem Feiern heraus, nachdem er am Neujahrstag seine Freundin Frida Karlsson geheiratet hatte. Ausgerechnet deren Bruder Kristian, der für Düsseldorf spielt, hatte Franziska im Finale auf dem Weg zum Triumph besiegt.

„Es gab schon schlechtere Wochen“, sagte Franziska denn auch bei SPORT1 im Sieger-Interview: „Wir sind immer drangeblieben. Gegen Düsseldorf musst du deine Top-Leistung zeigen und auch mal dagegenhalten, wenn es schwierig ist.“

Am kommenden Dienstag ist der FCS zwar schon wieder in der Champions League gefordert. Doch das Feiern wollen sich die Saarländer nicht nehmen lassen: „Das eine oder andere Wässerchen wird heute noch getrunken“, sagte Franziska.

Sein Nationalmannschaftskollege Timo Boll hatte indes weniger gute Laune.

Der Starspieler der Düsseldorfer konnte wegen einer Bauchmuskelzerrung nicht mitwirken und musste sich in Neu-Ulm mit der Rolle des Unterstützers zufriedengeben.

Verletzter Boll kann nur unterstützen

Nach dem zwischenzeitlichen 0:2-Rückstand gab sich der 40-Jährige am SPORT1-Mikrofon noch optimistisch: „Ich glaube, es ist noch alles drin. Ich denke schon, dass wir in den nächsten beiden Partien der Favorit sind.“

Das erste von beiden konnte der Titelverteidiger tatsächlich für sich entschieden. Nach der zweiten Partie aber stand der Pokalsieg der Saarbrücker fest.

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