Champions-League-Sieger 1. FC Saarbrücken-TT hat durch die Verpflichtung des brasilianischen Weltranglistendritten und WM-Zweiten Hugo Calderano erneut für einen Transfercoup in der Tischtennis-Bundesliga gesorgt. Erst vor Saisonbeginn hatte Saarbrücken den chinesischen Olympiasieger Fan Zhendong unter Vertrag genommen.
Saarbrücken landet nächsten Transfercoup
Saarbrücken landet Transfercoup
„Hugo bringt internationale Spitzenklasse, enorme Erfahrung und genau die Qualität mit, die unser Team braucht, um auch in der kommenden Saison wieder um Titel mitzuspielen“, erläuterte Saarbrückens Sportchef Erwin Berg in einer Vereinsmitteilung die Personalie.
Weltcupsieger Calderano ist momentan der beste nicht-chinesische Spieler der Welt. Das Engagement des Olympia-Vierten an der Saar in allen drei möglichen Wettbewerben kommt überraschend, nachdem der Südamerikaner nach der vergangenen Bundesliga-Saison den Meister TTF Liebherr Ochsenhausen nach insgesamt fast zehn Jahren wegen seiner internationalen Ambitionen auf dem Weg zum Olympia-Turnier 2028 in Los Angeles verlassen hatte.
Saarbrücken macht durch Calderano, der den Platz des abwandernden Top-15-Spielers Darko Jorgic (Slowenien) einnimmt, einen großen Schritt zur Bildung eines regelrechten Dream Teams. Der Klub des deutschen Nationalspielers Patrick Franziska möchte den zweimaligen Weltmeister Fan über die laufende Saison hinaus an sich binden, außerdem schlägt der schwedische Olympia-Zweite und Weltranglistenvierte Truls Möregardh bereits in der Champions League für den deutschen Pokalsieger auf.