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Hoeneß will Chinesen holen

Hoeneß will Chinesen holen

Uli Hoeneß sieht den chinesischen Markt nicht nur als Gefahr, sondern auch als Chance. Der Bayern-Präsident will eines Tages einen Chinesen nach München holen.
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© Imago

Der FC Bayern ist nicht nur ein Fußballverein. Der FC Bayern ist auch eine Marketing-Macht. Und als solche strebt sie danach, noch bekannter zu werden, noch mehr Menschen anzusprechen. 

Als einer der größten Wachstumsmärkte für hiesige Klubs gilt China. Das hat auch Uli Hoeneß erkannt. Bei einem Auftritt in Lichtenstein sprach der Bayern-Präsident jetzt offen über eine neue Strategie für Fernost. 

"Meine Idee ist: Irgendwann wird ein chinesischer Spieler beim FC Bayern spielen", sagte Hoeneß vor geladenen Gästen. "Und wenn dieser Chinese bei uns spielt, wird der eine irre Nachfrage erzielen." Der Schweizer Blick zitiert seine Aussagen.  

Demnach regte Hoeneß folgendes Rechenbeispiel an: "Wenn wir am Samstag dann wahrscheinlich um zwei Uhr spielen, damit in Shanghai oder Peking in Primetime live übertragen werden kann, drücken 300 Millionen Chinesen auf ihr iPhone und zahlen je einen Euro. Dann können sie sich etwa vorstellen, wo es hingeht", sagte er.