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DFL-Geschäftsführer Seifert hält finanzielle Grenzen auf Transfermarkt für erreicht

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DFL-Geschäftsführer Seifert hält finanzielle Grenzen auf Transfermarkt für erreicht

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Seifert: Transfermarkt an der Grenze

Seifert: Transfermarkt an der Grenze

Die Ablösesummen auf dem Transfermarkt nehmen in den letzten Jahren immer weiter zu. Dennoch erwartet DFL-Boss Seifert keinen weiteren Anstieg der Preise.
Am letzten Tag der Transferperiode war noch einmal richtig Trubel. Einige bekannte Namen wechselten kurz vor Schluss den Klub. Eine Übersicht der besten Transfers.
Martin van de Flierdt
Martin van de Flierdt
Dirc Seemann
Dirc Seemann

DFL-Geschäftsführer Christian Seifert hält die finanziellen Grenzen auf dem Transfermarkt für erreicht.

Tottenham Hotspur's Spanish striker Fernando Llorente arrives to the team's hotel in Madrid on May 29, 2019. - Liverpool and Tottenham Hotspur will face off in an all-English UEFA Champions League final in Madrid on June 1, 2019. (Photo by JAVIER SORIANO / AFP)        (Photo credit should read JAVIER SORIANO/AFP/Getty Images)
Matteo Darmian of Manchester United
LONDON, ENGLAND - SEPTEMBER 04:  Martin Skrtel of Slovakia in action during the FIFA 2018 World Cup Qualifier between England and Slovakia at Wembley Stadium on September 4, 2017 in London, England  (Photo by Stu Forster/Getty Images)
Sevilla's Danish defender Simon Kjaer reacts during the Spanish League football match between Getafe and Sevilla at the Coliseum Alfonso Perez in Getafe on April 21, 2019. (Photo by BENJAMIN CREMEL / AFP)        (Photo credit should read BENJAMIN CREMEL/AFP/Getty Images)
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"Ich glaube nicht an eine weitere Erhöhung der Preise für Top-Transfers", sagte Seifert am Dienstag auf dem 5. International Frankfurt Football Summit vor Fachpublikum aus der Fußballwirtschaft. Transfers in der Größenordnung 400 oder 500 Millionen Euro Ablöse werde es nicht geben.

"In den letzten Jahren sind gerade die Preise für durchschnittliche Spieler explodiert", erklärte Seifert. Die Kosten für "Spieler, die normalerweise keinen Unterschied machen", seien seit 2013 um 110 Prozent gestiegen.

Seifert sieht Beraterhonorare als Ursache für steigende Preise

Die Ursache sieht der 50-Jährige in erster Linie in den Beraterhonoraren. 

Die Berater hätten großes Interesse, beispielsweise "Spieler x, der für 20 Millionen Ablöse beim Verein a nicht funktioniert hat, für zehn Millionen an Verein b weiterzuvermitteln". In einem solchen Fall, führte Seifert an, hätte der Berater rund sechs Millionen Euro verdient.

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"Das sind Kosten, die dringend eingedämmt werden müssen." Es gehe dabei auch um das wichtige Thema Transparenz. Die EU-Kommission hatte zuletzt gewarnt, dass der internationale Profifußball für Geldwäsche anfällig sei und unter Beobachtung der internationalen Behörden stehe.

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