Anzeige

BVB bei Mega-Talent im Nachteil?

BVB bei Mega-Talent im Nachteil?

Ein Shootingstar von Stade Rennes weckt europaweit Interesse - auch bei Borussia Dortmund. Doch offenbar hat Real Madrid die Nase vorn.
Über kurz oder lang ist zu erwarten, dass Eduardo Camavinga den nächsten Karriereschritt wagt. Halb Europa soll großes Interesse am 17-Jährigen haben.
. SPORT1
von SPORT1
24.04.2020 | 10:25 Uhr

Muss Borussia Dortmund im Werben um Mittelfeld-Shootingstar Eduardo Camavinga die Segel streichen?

Wie die Marca berichtet, soll Real Madrid im Rennen um den französischen U21-Nationalspieler enteilt sein. Hinsichtlich einer Verpflichtung in diesem Sommer soll laut der spanischen Sporttageszeitung eine Ablösesumme von 65 Millionen Euro für das 17 Jahre alte Top-Talent im Raum stehen.

Der Bundesliga- und internationale Transfermarkt
Jadon Sancho fordert Gerechtigkeit für George Floyd
Thiago Almada steht aktuell bei Velez Sarfield unter Vertrag
Argentina's Velez Sarfield player Thiago Almada celebrates his goal against Ecuador's Aucas during their Copa Sudamericana football match at Gonzalo Pozo stadium in Quito on February 18, 2020. (Photo by RODRIGO BUENDIA / AFP) (Photo by RODRIGO BUENDIA/AFP via Getty Images)
+35
Transfers: Nächster Messi als Sancho-Alternative?

Dem Bericht zufolge haben die Königlichen den jungen Spieler des französischen Tabellendritten Stade Rennes offenbar seit Beginn der Saison regelmäßig beobachtet. Auch der FC Barcelona ist wohl am physisch starken Sechser interessiert - genau wie der BVB, der sich neben seinen Bemühungen um England-Juwel Jude Bellingham ebenfalls für den Franzosen interessieren soll.

Real Madrid buhlt um Rennes-Talent Camavinga

Nun ist Real aber laut Marca bei Camavinga der Konkurrenz einen Schritt voraus. Bereits vor Monaten hätten Verantwortliche des spanischen Rekordmeisters das Mega-Talent nach Madrid eingeladen, um dort Gespräche zu führen. Damals habe Stade Rennes jedoch noch keine Anstalten gemacht, Camavinga im Sommer zu verkaufen.

Durch die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus und der damit einhergehenden Saisonunterbrechung änderte der Klub aus West-Frankreich jedoch diese Haltung. Der Verein befindet sich finanziell in einer prekären Lage und braucht offenbar frisches Finanzkapital.

Rennes zu Verkauf von Camavinga gezwungen?

Die gehandelten 65 Millionen Euro für Camavinga könnten für die Überraschungsmannschaft der Ligue 1 daher überlebensnotwendig sein. Im Januar vergangenen Jahres war sogar von einem Marktwert von bis zu 100 Millionen Euro die Rede. In der derzeitigen Situation rund um die Coronakrise erfährt der Transfermarkt jedoch einen deftigen Einbruch.

In der Marca heißt es, Real halte sich deswegen momentan noch mit konkreten Angeboten zurück, um die neuesten Entwicklungen in dieser ungewöhnlichen Zeit abzuwarten.

Ein Gedanke der Königlichen sei es, Camavinga zu verpflichten und ihn in der kommenden Saison in Rennes als Leihspieler weiter Spielpraxis sammeln zu lassen. Die junge Truppe um Coach Julien Stéphan hat als Tabellendritter sogar Chancen, sensationell die Champions League zu erreichen.