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Real will Jovic wohl loswerden

Real will Jovic wohl loswerden

Die Geduld von Real Madrid mit Luka Jovic ist offenbar am Ende angelegt. Laut einer spanischen Zeitung steht der Ex-Frankfurter bereits zum Verkauf.
Die Real-Legende schießt heftig gegen den Ex-Stürmer von Eintracht Frankfurt.
. SPORT1
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von SPORT1

Der spanische Rekordmeister Real Madrid will den ehemaligen Bundesligaprofi Luka Jovic offenbar nach nur einem Jahr schon wieder loswerden.

Das berichtet die für gewöhnlich gut informierte und dem Klub nahestehende Zeitung Marca am Donnerstag unter dem Titel "Jovic, en venta" (Jovic zum Verkauf).

Bis vor kurzem hatte Real eigentlich noch eine Leihe des Serben angestrebt.

Der Ex-Frankfurter, der bei den Königlichen für die Nachfolge des Franzosen Karim Benzema aufgebaut werden sollte, kam in seiner ersten Saison in der Liga aber nur auf 770 Einsatzminuten und zwei Treffer. Wegen eines Corona-Verdachts hatte sich Jovic unlängst in Quarantäne begeben.

Wie spanische Medien berichten, habe der 22-Jährige Kontakt zu einem positiv getesteten Freund gehabt. Ein erster Test bei Jovic sei negativ ausgefallen, bis zum Ergebnis eines zweiten bleibe er in Quarantäne.

Jovic sorgt immer wieder für Ärger

Bereits zu Beginn der Coronakrise war Jovic negativ aufgefallen: Im März hatte er gegen die strikten Auflagen in Spanien verstoßen und war zu einer Party nach Belgrad gereist. Real Madrid hatte ihn jedoch in Schutz genommen und mitgeteilt, dass seine Flucht in Absprache mit dem Klub passiert sei.

Zuletzt war er auf einem Foto in den sozialen Medien zu sehen, das ihn bei einer Grill-Party mit mehreren Personen zeigte - mit missachteten Abstandsregeln. Das Verhalten kam bei Real offenbar auch nicht gut an, weil er damals seinen in einer Orthese befindlichen Fuß entgegen der Empfehlungen der Ärzte belastete.

Predrag Mijatovic, früherer Spieler und Sportdirektor der Königlichen, hinterfragte daraufhin die Einstellung des serbischen Nationalspielers hinterfragt und sagte dem spanischen Radiosender Cadena SER: "Wenn man die Details betrachtet, dann hat er es nicht verdient, als Spieler von Real Madrid bezeichnet zu werden."

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mit Sport-Informations-Dienst