Schalke in Gesprächen mit Huntelaar

Schalke in Gesprächen mit Huntelaar

Nach Sead Kolasinac ist auch Klaas-Jan Huntelaar wieder ein Thema auf Schalke. Ein Ajax-Transfer spricht für ein Comeback, ein anderes Detail noch dagegen.
Kehrt nach Sead Kolasinac (l.) auch Klaas-Jan Huntelaar zurück zu Schalke 04
Kehrt nach Sead Kolasinac (l.) auch Klaas-Jan Huntelaar zurück zu Schalke 04
© Imago
Lukas Rott
Patrick Berger
Jonas Nohe
von Jonas Nohe, Patrick Berger, Lukas Rott
am 14. Jan

Schalke 04 bastelt nach Sead Kolasinac bereits an der nächsten großen Rückholaktion.

Der Name Klaas-Jan Huntelaar steht bei Königsblau wieder auf dem Zettel, laut Bild soll Sportvorstand Jochen Schneider Anfang der Woche bereits zu Gesprächen in den Niederlanden gewesen sein.

Huntelaar spielte bereits von 2010 bis 2017 auf Schalke, und erzielte in dieser Zeit 126 Tore in 240 Einsätzen, ehe er zurück in seine Heimat zu Ajax Amsterdam wechselte. In der laufenden Saison der Eredivisie kommt der Stürmer in zehn Partien auf fünf Tore und einen Assist.

Schalke 04 denkt über Huntelaar nach

Nach SPORT1-Informationen wurde der Name Huntelaar bereits im Dezember auf Initiative von Schneider im Schalker Aufsichtsrat diskutiert.

Der 37-Jährige hatte zudem zuletzt immer mal wieder Kontakt mit Kolasinac, mit dem er bereits in seiner ersten Zeit in Gelsenkirchen mehrere Jahre zusammengespielt hatte, sowie mit seinem ehemaligen Mitspieler Sascha Riether, der inzwischen als Koordinator der Lizenzspielerabteilung bei S04 tätig ist.

Ein Wechsel zurück in den Pott könnte vor allem am Gehalt scheitern: Huntelaar müsste deutliche Einbußen in Kauf nehmen, um den Schalkern entgegenzukommen.

Ajax holt Haller als Huntelaar-Konkurrent

Was für ein Comeback in Königsblau spricht: Huntelaar will seine Karriere im Sommer beenden, Ajax hat zuletzt mit dem ehemaligen Frankfurter Sébastien Haller einen weiteren hochkarätigen Konkurrenten fürs Sturmzentrum verpflichtet.

Auf Schalke ständen Huntelaars Chancen auf regelmäßige Einsätze in den kommenden Monaten daher wohl deutlich besser als in Amsterdam.