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Neues Angebot im Sancho-Poker

Neues Angebot im Sancho-Poker

Eine Einigung zwischen dem BVB und Manchester United bezüglich Jadon Sancho rückt näher. Noch aber decken sich die Vorstellungen der beiden Seite nicht ganz.
Jadon Sancho stand beim EM-Auftakt nicht mal im Kader der Three Lions. Ist der BVB-Star nicht gut genug, um sich gegen die prominente Konkurrenz zu behaupten?
Patrick Berger
von Patrick Berger
20.06.2021 | 01:06 Uhr

Geht er in diesem Sommer wirklich?

Mehr denn je stehen die Zeichen bei Jadon Sancho und Borussia Dortmund auf Abschied - wenn Manchester United denn endlich die geforderte Ablösesumme auf den Tisch legen würde.

Englische Medienberichte von Sky Sports, wonach die Red Devils zuletzt ein zweites, verbessertes Angebot beim BVB eingereicht haben, kann SPORT1 bestätigen.

BVB lehnt Angebote von Manchester United ab

Nach SPORT1-Informationen lag die erste Offerte bei etwas mehr als 70 Millionen Euro, die zweite nun bei rund 85 Millionen Euro - allerdings bereits inklusive möglicher Bonuszahlungen. Die BVB-Verantwortlichen fordern hingegen weiterhin 90 Millionen Euro als Garantiesumme - plus etwaige Zusatzerlöse!

Dennoch sind offenbar alle beteiligten Parteien daran interessiert, den Deal über die Bühne zu bringen. Vereinsnahe Quellen von beiden Klubs bestätigten SPORT1, dass weiterhin "lösungsorientiert" verhandelt werde.

Ein mögliches Hindernis: die Bewertung der tatsächlichen Fähigkeiten des 21 Jahre alten Offensivkünstlers. Die Wahrnehmung von Sancho in England ist eine ganz andere als in Deutschland, wo er die Bundesliga in den vergangenen beiden Spielzeiten verzauberte.

Das zeigt sich auch aktuell bei der EM: In den ersten beiden Gruppenspielen der Engländer spielte Sancho unter Gareth Southgate noch keine Sekunde, saß beim Auftakt gegen Kroatien sogar nur auf der Tribüne.