Mbappé stößt PSG wohl vor den Kopf

Mbappé stößt PSG wohl vor den Kopf

Nach Frankreichs vorzeitigem EM-Aus hat sich Kylian Mbappé offenbar Gedanken um seine Zukunft gemacht. Seine Entscheidung soll jetzt feststehen.
Zwischenzeitlich spielt Frankriech die Schweiz an die Wand - doch wird dann zu überheblich. Ein Sinnbild des gesamten, enttäuschenden Turniers.
Zu arrogant? Frankreich hadert nach EM-Aus
02:53
. SPORT1
von SPORT1
am 1. Juli

Nach dem tragischen EM-Aus im Elfmeterschießen gegen die Schweiz hat Frankreichs Fehlschütze Kylian Mbappé die offenen Fragen zu seiner Zukunft offenbar geklärt. Laut der französischen L'Equipe soll er bereits den Verantwortlichen seines aktuellen Vereins Paris-Saint-Germain mitgeteilt haben, den Klub nach Ablauf seiner Vertragslaufzeit 2022 verlassen zu wollen.

Demnach werde er seinen Vertrag bei PSG auf keinen Fall verlängern. Dies ist ein Szenario, welches die Klub-Verantwortlichen mit hoher Wahrscheinlichkeit vermeiden wollen. Denn dann würde Paris leer ausgehen, der Superstar wäre im Sommer 2022 ablösefrei zu haben.

Jedoch ist es noch fraglich, ob dies tatsächlich so eintreffen wird. Bereits im vergangenen Juni gab sich Vereins-Präsident Nasser al-Khelaïfi in einem Interview mit der L'Equipe kämpferisch: "Ich werde es klarstellen: Kylian wird in Paris bleiben, wir werden ihn nie verkaufen und er wird nie frei gehen. [...] Ich hoffe, dass wir eine gemeinsame Basis finden."

Sollte Mbappé im kommenden Jahr die Pariser allerdings tatsächlich verlassen, gilt Real Madrid als wahrscheinlichstes Ziel. Der Angreifer wird bereits seit längerer Zeit immer wieder mit den Königlichen in Verbindung gebracht.