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PSG verkündet Ramos-Deal

PSG verkündet Ramos-Deal

Sergio Ramos unterschreibt wie erwartet bei Paris Saint-Germain. Der Top-Klub verkündet den Deal - am Mittwoch hatte es noch Verwirrung gegeben.
Sergio Ramos wechselt zu Paris Saint-Germain. Bei seiner Ankunft wird der 35-Jährige von den Fans wie ein Superstar gefeiert und frenetisch bejubelt.
. SPORT1
von SPORT1
08.07.2021 | 18:33 Uhr

Nun ist der Wechsel wirklich perfekt: Paris Saint-Germain hat die Verpflichtung von Sergio Ramos verkündet.

"Si Senor", schrieb der französische Top-Klub in einer Mitteilung bei Twitter und hieß den Neuzugang willkommen. Ramos kommt nach seinem Ende nach 16 Jahren bei Real Madrid ablösefrei und erhält bei PSG einen Zwei-Jahres-Vertrag bis Juni 2023.

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Am Mittwoch hatte es noch Verwirrung gegeben. PSG hatte am Abend eine Pressemitteilung auf seiner Homepage hinsichtlich Ramos' Rückennummer 4 veröffentlicht. Kurz darauf war das Statement wieder von der Seite gelöscht. Am Donnerstag war auch diese Meldung wieder online (SERVICE: Ergebnisse und Spielplan der Ligue 1).

Ramos will mit PSG viel gewinnen

"Ich bin sehr glücklich, zu Paris Saint-Germain zu kommen", erklärte Ramos in der neuerlichen Vereinsverkündung. "Das ist eine große Veränderung in meinem Leben, eine neue Herausforderung und es ist ein Tag, den ich nie vergessen werde."

Er sei "sehr stolz darauf, Teil dieses ehrgeizigen Projekts zu sein, Teil dieser Mannschaft mit so vielen großartigen Spielern zu sein." Ramos wolle dem Team helfen, möglichst viele Trophäen zu gewinnen.

Paris-Boss Nasser Al-Khelaifi freut sich auf "einen der größten Spieler unserer Ära." Der Spanier sei "ein kompletter Fußballer, einer der besten Verteidiger in der Geschichte des Fußballs. Er ist ein geborener Wettkämpfer, ein Anführer und ein echter Profi."

Der EM Doppelpass mit Uli Hoeneß, Stefan Effenberg und Mario Basler am Sonntag ab 11 Uhr im TV auf SPORT1

Ramos erhält Kehrers Nummer

Ramos wird die Nummer 4 tragen, die bisher der Ex-Schalker Thilo Kehrer hatte. "Ich schätze sie aus Aberglaube sehr, denn ich hatte sie von Beginn meiner Karriere an, und dann hat sie mich mein ganzes Leben lang begleitet, weitergeführt, viel Glück und viele Siege gebracht", wurde Ramos zitiert.

Und fügte an: "Jetzt ist die 4 ein Teil von mir als Person und als Profi. Für mich ist es ein Privileg, diese Nummer bei einem so tollen Klub wie Paris Saint-Germain tragen zu dürfen. Es wird also etwas ganz Besonderes sein, meine Nummer hier in Paris tragen zu können."

Kehrer wird die Nummer 24 erhalten, die er bereits bei den Königsblauen hatte.

Neues PSG-Dreamteam

In der französischen Hauptstadt wird Ramos Teamkollege der Superstars Neymar und Kylian Mbappé (HINTERGRUND: PSG bald als neues Dreamteam?).

Am Mittwoch hatte PSG bereits Rechtsverteidiger Achraf Hakimi verpflichtet. Der einst in Diensten von Borussia Dortmund stehende marokkanische Nationalspieler unterschrieb einen Vertrag bis 2026, wechselt für geschätzte 60 Millionen Euro von Inter Mailand (SERVICE: Tabelle der Ligue 1).

Ramos soll nach Informationen von real.total mit einem Gehalt von 15 Millionen Euro netto in etwa so viel verdienen wie zuletzt in Spanien. Zuvor hatte der 35-Jährige den obligatorischen Medizincheck bestanden. Immer wieder hatte Ramos in den vergangenen Wochen auf Instagram Videos gepostet, die ihn beim schweißtreibenden Workout zeigten.

Ramos verlässt Real nach 16 Jahren

Aus Madrid hatte sich die Ikone unlängst nur schweren Herzens verabschiedet.

"Ich wollte immer hier bleiben, das war immer meine Priorität", hatte Ramos auf seiner Abschiedspressekonferenz erklärt: "Man bot mir ein Jahr an, ich wollte zwei Jahre. (…) Ich habe die Gehaltssenkung akzeptiert und dann sagte man mir, dass es kein Angebot mehr gebe. Auch wenn ich das Okay für das letzte Angebot gegeben habe, sagte man mir, dass es ein Verfallsdatum hatte. Davon habe ich nichts erfahren."

Seit seinem Wechsel als Teenager vom FC Sevilla zum Hauptstadt-Klub 2005 gewann Ramos mit den Königlichen viermal die Champions League, fünfmal die spanische Meisterschaft und zweimal den nationalen Pokal. Aufgrund einer langwierigen Verletzung war Ramos von Nationaltrainer Luis Enrique nicht für die EM-Endrunde nominiert worden.