Nick Woltemade verlässt England in Richtung Italien und schließt sich leihweise Juventus Turin an. Klar ist: Auf der Insel gilt der deutsche Nationalspieler als gescheitert. „Nick Woltemade verlässt Newcastle als 64-Millionen-Pfund-Fehlgriff“, schreibt der Telegraph, der den Transfer im letzten Sommer als „Panik-Kauf“ betitelte.
England fällt vernichtendes Urteil über Nick Woltemade
Vernichtendes Urteil über Woltemade
Demnach hätte Woltemade zu Beginn des vergangenen Sommers gar nicht auf Newcastles Wunschliste gestanden. Erst nachdem sich Transferziele wie Joao Pedro, Hugo Ekitiké und Benjamin Sesko gegen einen Wechsel entschieden hätten, sei der Klub unter Druck geraten. Newcastle habe anschließend eine vereinsinterne Rekordablöse von umgerechnet rund 75 Millionen Euro für Woltemade bezahlt.
Rummenigge-Worte erscheinen in neuem Licht
Auch die Daily Mail machte vom Begriff „Panik-Kauf“ Gebrauch. „Nick Woltemade war nie ein Premier-League-Stürmer“ steht außerdem in der Überschrift einer entsprechenden Analyse. Im vergangenen Sommer hatte sich auch der FC Bayern für Woltemade interessiert, war beim Wettbieten gegen die englische Konkurrenz aber ausgestiegen.
Karl-Heinz Rummenigge wählte damals deutliche Worte: „Ich kann den Verantwortlichen in Stuttgart nur gratulieren, dass sie – ich setze das in Anführungszeichen – ‚einen Idioten‘ gefunden haben, der so viel Geld bezahlt hat.“
Warum Woltemades Start trügerisch war
Sportlich hatte Woltemade in Newcastle vielversprechend begonnen (sechs Tore in seinen ersten elf Spielen). Danach brach seine Ausbeute jedoch ein: Nach dem 20. Dezember hat er in allen Wettbewerben nur noch zwei Mal getroffen.
Einen Anteil an der zunächst positiven Entwicklung führt der Telegraph auch auf die damalige Kadersituation zurück: Trainer Eddie Howe sei zunächst davon ausgegangen, dass Alexander Isak nicht verkauft werde – kurz darauf habe Isak den Klub jedoch verlassen. Außerdem habe sich der als direkter Ersatz geholte Yoane Wissa bei einem Länderspieleinsatz für die DR Kongo schwer am Knie verletzt, wodurch Woltemade zunächst mehr Einsätze erhalten habe als geplant.
Nach Howes Abgang in diesem Sommer übernahm Matthias Jaissle, der wenig Vertrauen in Woltemade gesteckt habe. Zudem soll der Ex-Stuttgarter vom Spielertyp nicht in Jaissles System mit Hochgeschwindigkeitsstürmern gepasst haben. Das soll in Italien anders sein. Luciano Spalletti soll sich laut der Gazzetta explizit einen Stürmer mit Woltemades Profil gewünscht haben.
Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.