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Kepler-Drama: Nach Doping-Sperre zurück, aber kein Playoff-Ticket

Keine Playoffs für Kepler nach Dopingfall: „Leider Scheiße“

Der Berliner muss zuschauen, sollten seine Arizona Diamondbacks die Meisterrunde der MLB erreichen.
Zurück auf dem Feld: Max Kepler
© AFP/GETTY IMAGES/SID/MIKE CARLSON
Der Berliner muss zuschauen, sollten seine Arizona Diamondbacks die Meisterrunde der MLB erreichen.

Nach seiner 80-Spiele-Sperre wegen Dopings ist Max Kepler seit einigen Wochen zurück in der Major League Baseball (MLB), muss aber wieder zuschauen, sollten seine Arizona Diamondbacks die Playoffs der Profiliga erreichen. „Das ist leider Scheiße und für mich persönlich enttäuschend, denn ich wäre sehr gerne dabei“, sagte der Berliner im Sport1-Interview: „Aber das ist Teil der Sperre, da kann ich nichts machen.“

Trenbolon-Sperre erschwert Teamfindung

Kepler war Anfang Januar als „Free Agent“ positiv auf Epitrenbolon, ein Abbauprodukt des anabolen Steroids Trenbolon, getestet worden. „Das Mittel war in meiner Probe. Ich habe keine Ahnung, wie es da reingekommen ist, aber ich bin dafür verantwortlich“, erklärte der 33-Jährige. Ursache sei wohl „kontaminiertes, rotes Fleisch“ gewesen. Andere Sportler hätten in der Vergangenheit keine Strafe erhalten, weil „in Restaurants eine Fleischquelle“ gefunden worden sei, „die Steroide enthielt. Dies konnte vor Gericht bewiesen werden. In meinem Fall haben wir leider nicht die Quelle gefunden.“

Während der Sperre trainierte Kepler auf einer Anlage in West Palm Beach, die ihm zuvor angeboten worden war. „Ich bin direkt nach Florida geflogen und habe dann dort meine ‚Haftstrafe‘ abgesessen“, sagte der Deutsche. Die Suche nach einem neuen Team habe sich schwierig gestaltet. „Es gab viele Tage und Wochen, an denen mir gesagt wurde, dass ich einen Anruf bekomme, es Interesse von Mannschaften gibt. Aber dann kam nichts.“ Anfang Juni nahmen die Diamondbacks Kepler unter Vertrag.