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NBA: Als Dirk Nowitzki seine Weltkarriere emotional beendete

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NBA: Als Dirk Nowitzki seine Weltkarriere emotional beendete

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Als eine Traumkarriere emotional endete

Vor fünf Jahren absolvierte Dirk Nowitzki das letzte Spiel seiner überragenden Karriere. Zum Abschluss bekam er ausgerechnet vom Erzrivalen einen emotionalen Abschied bereitet.
Dirk Nowitzki gilt als einer der einflussreichsten Basketballer der Geschichte. Dirkules revolutionierte als erster "shootender Bigman" das Spiel und war der erste Deutsche Spieler, der die NBA gewann und zum Superstar wurde. Auch in den USA hat der Würzburger Legendenstatus und wurde sogar in die Hall of Fame der NBA aufgenommen. Doch wie gut war Dirk Nowitzki wirklich?
SPORT1
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von SPORT1
Vor fünf Jahren absolvierte Dirk Nowitzki das letzte Spiel seiner überragenden Karriere. Zum Abschluss bekam er ausgerechnet vom Erzrivalen einen emotionalen Abschied bereitet.

Vor genau fünf Jahren endete eine Weltkarriere! Dirk Nowitzki, der beste deutsche Basketballer der Geschichte und Top-Star in der NBA, absolvierte am 10. April 2019 in San Antonio sein letztes Spiel für seine Dallas Mavericks.

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Einen Tag zuvor hatte er beim Heimspiel gegen die Phoenix Suns seinen Rücktritt zum Saisonende angekündigt.

In seinem dann letzten Spiel bei den Spurs unterlag Nowitzki mit 94:105 und wurde anschließend vom Publikum trotz der großen Rivalität zwischen den beiden Teams gefeiert.

Spurs-Video rührt Nowitzki zu Tränen

Vor dem Spielbeginn präsentierten die Spurs bereits ein Video mit Höhepunkten aus Nowitzkis Laufbahn, bei dem ihm die Tränen kamen. Er musste immer wieder tief durchpusten.

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Ausgerechnet die Fans der Franchise, die jahrelang die größten Rivalen der Mavs zu Nowitzki-Zeiten waren, feierten ihn mit stehenden Ovationen im AT&T-Center. „Thank You Dirk“ leuchtete zudem auf den Leinwänden der Arena.

Bevor die Partie losging, wechselte dann auch noch Spurs-Trainerlegende Gregg Popovich einige Worte mit Nowitzki, woraufhin eine lange Umarmung folgte.

Nowitzki glänzt mit Double-Double

Nowitzki, der 21 Jahre für den gleichen Klub spielte, gelang in 31:33 Spielminuten mit 20 Punkten und zehn Rebounds noch einmal ein Double-Double. Es war sein 411.

Die Nummer sechs der ewigen Scorerliste steht zum Ende seiner erfolgreichen Laufbahn bei 31.560 Punkten. Seinen letzten Wurf traf das Klubidol der Mavericks beim Korb zum 92:105.

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Dass Nowitzki dabei von Drew Eubanks zunächst eng verteidigt wurde, passte Popovich überhaupt nicht. Wütend und wild gestikulierend versuchte er Eubanks dazu zu bringen, Nowitzki gefälligst werfen zu lassen, wie es in der Timeout zuvor angeordnet hatte.

Zuschauer skandieren erneut „MVP“

Der damalige Mavericks-Trainer Rick Carlisle nahm den Würzburger unmittelbar danach vom Feld, 46,8 Sekunden waren noch auf der Uhr. Die Zuschauer skandierten wie schon am Vortag in Dallas „MVP“.

Nowitzki wurde von Mitspielern und Gegenspielern umarmt, er applaudierte den Fans.

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„Ich habe alles gegeben, um den Klub und die Stadt, die ich liebe, ein letztes Mal zu repräsentieren“, sagte Nowitzki: „Ich habe in der vergangenen Nacht kaum geschlafen. Ich war total aufgeregt. Jetzt gehe ich es erst einmal ein paar Tage locker an. Meine Familie und Freunde aus der ganzen Welt sind da. Das werde ich genießen.“

Nowitzki gab einen Tag vorher sein Karriereende bekannt

Nowitzki hatte am Vortag nach dem Sieg gegen die Phoenix Suns (120:109) bekannt gegeben, dass er Schluss macht.

„Das war mein letztes Heimspiel, so wie ihr das erwartet habt“, sagte der Superstar in einer Ansprache über das Hallenmikrofon des American Airlines Centers. Anschließend würdigte die Sportwelt die außergewöhnlichen Leistungen des Ausnahmespielers.

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Der Power Forward war 2011 als bislang einziger Deutscher NBA-Champion geworden. Er erhielt nach der Saison 2006/07 als erster Europäer den Preis für den wertvollsten Spieler (MVP) der Saison und brachte es 14-mal zum All-Star.

Nowitzki, Fahnenträger bei den Olympischen Spielen in Peking 2008, hat mit dem Nationalteam 2002 WM-Bronze und 2005 EM-Silber geholt. Im August 2023 wurde er als erster Deutscher in die Hall of Fame der NBA aufgenommen.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)