Anzeige

Historische Browns schocken Steelers

Historische Browns schocken Steelers

Die Cleveland Browns gewinnen die Wild Card Playoffs gegen die Pittsburgh Steelers. Dabei stellen sie einen neuen Rekord auf. Roethlisberger leistet sich Patzer.
Die Cleveland Browns haben die Pittsburgh Steelers in den Wildcard Playoffs eliminiert und damit eine lange Durststrecke beendet.
. SPORT1
. SPORT1
von SPORT1

Aus und vorbei - die Pittsburgh Steelers haben überraschend in den Wild Card Playoffs in der NFL gegen die Cleveland Browns verloren.

Die Steelers um Star-Quarterback Ben Roethlisberger unterlagen den Browns nach einem komplett verschlafenen Start mit 37:48. Für die Browns ist es der erste Playoffsieg seit dem 1. Januar 1995. (Spielplan der NFL)

Erst zum zweiten Mal schaffte der Sieger dabei mehr als 40 Zähler in den Playoffs. Das erste Mal gelang es 1954 gegen die Buffalo Bills. Zudem ist es der erste Erfolg für Cleveland im Heinz Field von Pittsburgh nach 17 Niederlagen in Folge.

Mayfield lobt: "Haben widerstandsfähiges Team"

"Wir haben ein widerstandsfähiges Team", sagte Browns-Spielmacher Baker Mayfield. Er war beim letzten Playoff-Erfolg seines Teams noch nicht einmal geboren.

Mayfield spielte auf die Schwierigkeiten für seine Mannschaft vor der Partie an. Aufgrund von Corona-Fällen gab es nur ein Training in den vergangenen zwei Wochen und Headcoach Mike Stefanski durfte bei dem Sieg aufgrund seiner Quarantäne nicht dabei sein.

"Die Verteidigung hat in der ersten Hälfte großartig gespielt. Wir haben sie irgendwie zurück ins Spiel kommen lassen, aber das ist ein großartiger Mannschaftssieg. Ich bin stolz auf diese Jungs", fügte Mayfield nach dem Triumph an. 

Browns mit historischem Playoff-Start

Hauptverantwortlich dafür war der Traumstart der Browns. Nur 14 Sekunden dauerte es, ehe Cleveland nach einem missglückten Snap der Steelers und einem Touchdown von Safety Karl Joseph mit 7:0 in Führung ging.

Nach zwei Interceptions von Pittsburghs Quarterback Ben Roethlisberger stand es nach dem ersten Viertel sogar 28:0 für die Browns. Die 28 Zähler waren ein Playoff-Rekord für ein erstes Viertel.

Auch sonst leistete sich Roethlisberger einige Aussetzer, am Ende hatte er sogar vier Interceptions auf dem Konto. Insgesamt kamen 47 seiner 68 Pässe für 501 Yards an den Mann. Doch selbst seine vier Touchdown-Pässe konnten die Niederlage nicht mehr verhindern.

BERLIN, GERMANY - JULY 04:   Robert Lewandowski of FC Bayern Muenchen lifts the DFB Cup winners trophy in celebration after the DFB Cup final match between Bayer 04 Leverkusen and FC Bayern Muenchen at Olympiastadion on July 04, 2020 in Berlin, Germany. (Photo by Alexander Hassenstein/Getty Images)
Die Bayern gehören zu den 25 wertvollsten Klubs der Welt, dominiert wird die Liste allerdings von den US-Teams
Bayern Munich's German forward Thomas Mueller reacts during the German Cup (DFB Pokal) final football match Bayer 04 Leverkusen v FC Bayern Munich at the Olympic Stadium in Berlin on July 4, 2020. (Photo by Alexander Hassenstein / POOL / AFP) / DFB REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS AS IMAGE SEQUENCES AND QUASI-VIDEO. (Photo by ALEXANDER HASSENSTEIN/POOL/AFP via Getty Images)
+23
Top 25 weltweit: Drei Fußballteams noch wertvoller als Bayern

Mayfield tritt abgeklärt auf

Viel sicherer trat Gegenüber Mayfield auf. In seinem ersten Playoff-Spiel der Karriere agierte er abgeklärt. Er fand mit 21 seiner 34 Passversuchen einen Abnehmer, warf für 263 Yards und drei Touchdowns. Eine Interception erlaubte sich der 25-Jährige nicht. 

Trotzdem kamen die Steelers in der zweiten Hälfte noch einmal stark zurück und verkürzten im dritten Viertel durch einen Touchdown von Receiver Juju Smith-Schuster sogar auf 23:35. Die Browns ließen aber keine Sensations-Wende mehr zu. 

In der zweiten Playoff-Runde treffen die an sechs gesetzten Browns am Sonntag auf Titelverteidiger Kansas City Chiefs mit Star-Quarterback Patrick Mahomes.

Brees trifft nun im Mega-Duell auf Brady

Ebenfalls in der nächsten Runde der Playoffs stehen die New Orleans Saints. Der Titelanwärter besiegte die Chicago Bears im eigenen Stadion souverän mit 21:9.

Die Saints gewinnen locker gegen die Bears. Die Gäste aus Chicago machen sich selbst das Leben schwer, zum Beispiel als Wims den Ball ohne Druck durch seine Arme rutschen ließ.
05:08
Wie kann er den nicht fangen? Bears patzen gegen Saints

An dem Erfolg gab es kaum Zweifel, denn die Saints lagen nie zurück. Sie kassierten lediglich einen Touchdown durch Jimmy Graham sowie ein Fieldgoal und kamen durch Touchdown-Pässe von Quarterback Drew Brees auf Michael Thomas und Latavius Murray sowie einem Endzonen-Lauf von Alvin Kamara zum souveränen Sieg.

Brees navigierte sein Team mit 28 erfolgreichen Zuspielen bei 38 Versuchen und 265 Yards inklusive seiner beiden Touchdowns sicher weiter. 

Nun wartet das Giganten-Duell gegen die Tampa Bay Buccaneers auf die Saints. Der 41 Jahre alte Brees trifft also auf den 43 Jahre alten Tom Brady.

"In der Minute, in der Tom bei den Bucs unterschrieb, hatte man das Gefühl, dass das ein Team sein würde, mit dem man sich messen kann. Man hatte das Gefühl, das ist ein Team, das Playoff-Ambitionen hat", sagte Brees mit Blick auf das Duell: "Also war diese Paarung wohl unvermeidlich."