Brady macht sich über Trump lustig

Brady macht sich über Trump lustig

Tom Brady besucht mit Super-Bowl-Champion Tampa Bay Buccaneers das Weiße Haus und lässt dabei einige Spitzen gegen Donald Trump los.
Tom Brady war zu Besuch im Weißen Haus
Tom Brady war zu Besuch im Weißen Haus
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. SID
von . SID
am 20. Juli

Star-Quarterback Tom Brady hat mit Super-Bowl-Champion Tampa Bay Buccaneers das Weiße Haus besucht und dabei einige Spitzen gegen den früheren US-Präsidenten Donald Trump losgelassen.

An der Seite von Amtsinhaber Joe Biden und zahlreichen Teamkollegen blickte Brady zurück auf die Saison der Football-Liga NFL, die mit dem Triumph im vergangenen Februar endete. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur NFL)

“Nicht viele hätten gedacht, dass wir gewinnen können“, sagte der 43-Jährige: “Tatsächlich denke ich, dass ungefähr 40 Prozent der Leute immer noch nicht glauben, dass wir gewonnen haben.“

Tom Brady ist einer der besten Quarterback der NFL-Geschichte
Denver Broncos quarterback John Elway (C) is carried by teammates Ed McCaffrey (L) and Bubby Brister (R) after the Broncos defeated the  Green Bay Packers 31-24 to win Super Bowl XXXII in San Diego, CA 25 January.       AFP PHOTO/Timothy A. CLARY (Photo by Timothy A. CLARY / AFP) (Photo by TIMOTHY A. CLARY/AFP via Getty Images)
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Mehrere Spieler brachen in Gelächter aus, als Biden antwortete: "Ich kann das nachempfinden."

Die beiden spielten auf die noch immer große Gruppe republikanischer Wähler an, die weiterhin Trumps Behauptungen folgen und an einen großangelegten Wahlbetrug im vergangenen Jahr glauben.

Brady trieb am Dienstag zudem Späße mit dem Beinamen “Sleepy Joe“, den Trump Biden im Wahlkampf verpasst hatte. Nach einem vielbeachteten gedanklichen Aussetzer in einem der Saisonspiele habe man ihn plötzlich “Sleepy Tom“ genannt, beschwerte sich Brady: “Warum tut man mir das an?“

Die Zusammenkunft am Dienstag war der erste Besuch eines Super-Bowl-Siegers im Weißen Haus seit 2017. Seit der Amtsübernahme Trumps im Jahr 2016 waren derartige Empfänge durch den umstrittenen Präsidenten für die großen Teams des US-Sports zu einer heiklen Angelegenheit geworden.

Brady selbst galt noch während Trumps Wahlkampf 2015 als einer seiner prominenten Fürsprecher, verzichtete in der Folge aber immer mehr auf öffentliche Unterstützung.