NFL>

NFL: Umstrittener Umzug nimmt konkrete Formen an

Umstrittener Umzug nimmt Formen an

Die Chicago Bears spielen seit 1971 im Soldier-Field-Stadion. Doch nun könnte es in einen anderen Bundesstaat gehen.
Die Chicago Bears und die Los Angeles Rams liefern sich in den NFL-Playoffs einen packenden Overtime-Krimi.
Die Chicago Bears spielen seit 1971 im Soldier-Field-Stadion. Doch nun könnte es in einen anderen Bundesstaat gehen.

Der umstrittene Umzug des Football-Teams Chicago Bears nach Indiana nimmt nun offenbar konkrete Formen an. Am Donnerstag verabschiedete der Bundesstaat Indiana einstimmig ein Gesetz, welches die Ausgabe von Anleihen zur Finanzierung und zum Bau eines neuen Stadions erlaubt. Dies sei „der bislang bedeutendste Schritt vorwärts in unseren Bemühungen um die Stadionplanung“, sagte Klubpräsident und Geschäftsführer Kevin Warren.

Die Franchise sei „entschlossen, die noch ausstehenden standortspezifischen Due-Diligence-Prüfungen abzuschließen, um unsere Vision vom Bau eines Weltklasse-Stadions in der Nähe des Wolf Lake in Hammond, Indiana, zu verwirklichen“, führte der Bears-Boss in einer Stellungnahme gegenüber der Nachrichtenagentur AFP aus. Man wolle „einen erstklassigen Veranstaltungsort für ganz Chicagoland und ein Ziel für Bears-Fans und Besucher aus aller Welt schaffen“.

Die Bears, eines der Gründungsmitglieder der NFL von 1920, hatten im September angekündigt, ihr Stadion Soldier Field zu verlassen und im Chicagoer Vorort Arlington Heights ein modernes Indoor-Stadion errichten zu wollen. Dafür erwarb der Klub bereits 2023 ein Grundstück. Doch im Dezember erklärte Warren in einem offenen Brief, dass der Super-Bowl-Sieger von 1985 auch Standorte außerhalb von Illinois prüfe, da es keine verbindlichen Zusagen für notwendige Infrastrukturmaßnahmen gegeben habe.

Nach dem aktuellen Beschluss des Bundesstaats Indiana dürfte die Tendenz in diese Richtung gehen.