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NFL: Fast 30 Millionen! Cowboys verpassen Star-Receiver Tag

Cowboys verpassen Star-Receiver Tag

Die Dallas Cowboys wollen ihren Wide Receiver George Pickens halten - das wird richtig teuer.
Am 8. Februar steigt in Santa Clara im Levi's Stadium der San Francisco 49ers der Super Bowl LX. Der Sieger tritt in die Fußstapfen großer NFL-Champions der vergangenen Jahre.
Die Dallas Cowboys wollen ihren Wide Receiver George Pickens halten - das wird richtig teuer.

NFL-Star George Pickens bleibt das heißeste Thema in Dallas: Nach übereinstimmenden Medienberichten wollen die Cowboys ihren Pro-Bowl-Receiver mit dem Franchise Tag belegen. Dieses Ein-Jahres-Label wäre vollständig garantiert und würde Pickens ein Gehalt von 28 Millionen US-Dollar einbringen.

Zwischen 17. Februar und 3. März darf die Franchise offiziell den Tag vergeben. Nach ESPN-Informationen gilt es intern als gesetzt, dass Dallas diesen Schritt geht - allein schon, um Zeit für Vertragsgespräche zu gewinnen.

Der Tag beschränkt Pickens’ Optionen auf dem Free-Agent-Markt und hält die exklusiven Verhandlungsrechte bei den Cowboys.

So planen die Dallas Cowboys mit George Pickens

Teambesitzer Jerry Jones machte auf der vereinseigenen Website keinen Hehl aus seiner Absicht: „Ich spreche ständig mit George, weil ich begeistert von ihm bin. Er hat schon mehr geliefert, als wir erwarten konnten. Ich freue mich darauf, eine Lösung zu finden, damit er lange ein Cowboy bleibt.“

Der 24 Jahre alte Wide Receiver kommt aus einer regelrechten Explosions-Saison: 90 Catches, 1 409 Yards, neun Touchdowns - alles persönliche Bestwerte.

Quarterback Prescott schlägt Alarm

Quarterback Dak Prescott betonte bei den Pro Bowl Games die Bedeutung seines Top-Targets: „Es ist entscheidend, dass wir George halten. Jeder im Klub weiß, welchen Einfluss er auf unsere Offense hat. Wir müssen einen Weg finden, ihn hierzubehalten.“

Prescott erinnert auch an den wachsenden Konkurrenzdruck: Insgesamt laufen bei den Cowboys 15 Verträge aus, darunter die von Running Back Javonte Williams und Pass Rusher Jadeveon Clowney.

Dallas drohen finanzielle Probleme

Der Franchise Tag gibt Dallas zwar Sicherheit, bringt jedoch Risiken mit sich. Sollte Pickens den Ein-Jahres-Deal unterzeichnen, würde sein Cap-Hit sofort komplett zählen - ein erheblicher Brocken für das ohnehin angespannte Budget.

Die Cowboys streben daher einen mehrjährigen Vertrag an, der Spielraum für weitere Personalentscheidungen schafft.

Verhandlungsfenster öffnet bald

Bis zur Tag-Deadline bleibt den Verantwortlichen nur ein schmales Zeitfenster, um Pickens langfristig zu binden. Scheitern die Verhandlungen, könnte der Receiver den 15. Juli als Stichtag nutzen, um 2026 in die Free Agency zu kommen.

Die Botschaft aus Dallas ist jedoch klar: Pickens soll nicht nur 2026, sondern weit darüber hinaus im Stern bleiben.