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NHL: Leon Draisaitl und seine Edmonton Oilers scheiden in Playoffs gegen Colorado Avalanche nach Sweep aus

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NHL: Leon Draisaitl und seine Edmonton Oilers scheiden in Playoffs gegen Colorado Avalanche nach Sweep aus

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Draisaitl-Enthüllung nach Playoff-Aus

Draisaitl-Enthüllung nach Playoff-Aus

Deutschlands Eishockey-Superstar Leon Draisaitl und seine Edmonton Oilers scheiden in Playoffs gegen Colorado Avalanche nach einem 0:4-Sweep aus. Leon Draisaitls Traum ist geplatzt!
Leon Draisaitl und seine Edmonton Oilers stehen mit dem Rücken zur Wand. Nach dem wilden 6:8 und dem ernüchternden 0:4 in den ersten beiden Spielen der Best-of-seven-Serie zogen die Oilers auch im ersten Heimspiel in den entscheidenden Momenten den Kürzeren.
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von SPORT1

Leon Draisaitls Traum vom Stanley Cup ist geplatzt! (NEWS: Alles zur NHL)

Nach einem Treffer von Artturi Lehkonen nach 1:19 in der Verlängerung besiegte Colorado die Edmonton Oilers mit 6:5 und machte damit den Vier-Spiele-Sweep im Finale der Western Conference perfekt.

Damit stehen die Avalanche zum ersten Mal seit 2001 wieder im Stanley-Cup-Finale.

Colorado trifft auf den Sieger des Endspiels der Eastern Conference zwischen den New York Rangers und dem zweimaligen Stanley-Cup-Champion Tampa Bay Lightning. Die Rangers führen in der Best-of-Seven-Serie mit 2:1. Spiel 4 findet am Dienstag in Tampa Bay statt. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der NHL)

Cale Makar, Devon Toews, Gabriel Landeskog, Nathan MacKinnon und Mikko Rantanen trafen ebenfalls für Colorado. Pavel Francouz hielt 30 von 35 Schüssen ab.

Draisaitls 30 Scorer-Punkte in Playoffs reichen nicht

„Unser Hauptanliegen ist es, widerstandsfähig zu sein und dafür zu sorgen, dass wir jeden Abend das gleiche Spiel abliefern“, sagte Makar. „Manchmal ist es vielleicht nicht schön, aber am Ende des Tages werden wir einfach versuchen, den Job zu erledigen.“

Zach Hyman erzielte zwei Treffer für die Oilers. Ryan Nugent-Hopkins, Connor McDavid und Zack Kassian trafen ebenfalls für Edmonton.

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Draisaitl steuerte vier Assists und kommt genauso wie McDavid jeweils auf 30 Punkte in den Playoffs. Das gab es zuvor erst acht Mal in der Geschichte der NHL. (DATEN: Tabellen der NHL)

„Ich bin stolz auf unsere Gruppe, aber es ist natürlich enttäuschend“, sagte Draisaitl nach dem Spiel: „Wir müssen sicherstellen, dass wir nächste Saison zurückkommen und verstehen, was es braucht, um weit zu kommen und den nächsten Schritt zu gehen. Unser Ziel ist der Stanley Cup.“

Nach dem Aus gab der Kölner zu, die Playoffs unter Schmerzen absolviert zu haben. Dies habe er aber nicht an die große Glocke hängen wollen: „Es gibt auch viele andere Spieler, die durch solche schmerzhaften Sachen durch müssen und mit Verletzungen spielen. Daher mache ich da kein Thema draus.“

Draisaitl mit historischen Werten - Sturm aber mit Titelchance

Der 26 Jahre alte Kölner ist erst der zweite Spieler in der NHL-Geschichte, der mindestens sieben Drei-Punkte-Spiele in den Playoffs schaffte. Der kanadischen Eishockey-Legende Wayne Gretzky gelang dieses Kunststück drei Mal.

Spielentscheidend war das dritte Drittel, in dem beide Teams zusammen sechs Tore erzielten. Die Oilers verschenkten dabei eine 4:2-Führung und mussten in die Overtime, wo Lehkonen Draisaitls Traum vom Stanley Cup vorzeitig platzen ließ.

Der Augsburger Nico Sturm hat dagegen die Chance, als fünfter Deutscher nach Uwe Krupp, Tom Kühnhackl, Dennis Seidenberg und Philipp Grubauer die älteste Trophäe im nordamerikanischen Sport mit den Avs zu gewinnen.