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United Volleys treten nicht mehr in der Bundesliga an

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Lizenz-Schock in der Volleyball-BL

Lizenz-Schock in der Volleyball-BL

Die United Volleys Frankfurt werden in der kommenden Saison aus finanziellen Gründen nicht in der Volleyball Bundesliga (VBL) antreten.
Frankfurt zieht sich zurück
Frankfurt zieht sich zurück
© FIRO/FIRO/SID
SID
SID
von SID

Die United Volleys Frankfurt werden in der kommenden Saison aus finanziellen Gründen nicht in der Volleyball Bundesliga (VBL) antreten. Das gaben der Verein sowie die Liga am Dienstag bekannt. Laut VBL haben die Frankfurter keine Lizenz erhalten, Grund hierfür sei der „fehlende Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit“.

Die United Volleys teilten mit, dass man "im Sinne der wirtschaftlichen Planung auf Rechtsmittel im Rahmen der Einspruchsfrist zum Lizenzierungsverfahren" verzichte. "Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen", wird der Geschäftsführende Gesellschafter Alexander Korosek zitiert. Der Schritt sei "eine reine Vernunftentscheidung und unumgänglich, um Schaden von der Gesellschaft, allen Mitarbeitern und Geschäftspartnern abzuwenden".

Derzeit hätten die United Volleys keine Insolvenz angemeldet und würden auch nicht planen, dies zu tun, betonte Korosek. Der Klub werde sich "in unteren Ligen neu aufstellen". Das "langfristige Ziel" sei es, wieder im Oberhaus anzutreten.

Seit Gründung des Vereins habe man in Frankfurt, wo zahlreiche sportliche Profiteams beheimatet seien, mit der Sponsorensuche zu kämpfen gehabt, hieß es seitens des Klubs. "Der Bedarf an Sponsoren ist dadurch um ein vielfaches gewachsen, jedoch realistisch für uns nicht darstellbar."