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Biathlon: Karolin Horchler überrascht mit Berufswahl Hebamme nach Rücktritt

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Biathlon: Karolin Horchler überrascht mit Berufswahl Hebamme nach Rücktritt

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Biathlon-Star wird Hebamme

Biathlon-Star wird Hebamme

Im Biathlon feiert Karolin Horchler mit Staffel-Silber bei der Weltmeisterschaft 2020 in Antholz ihren größten Erfolg. Nach ihrem Rücktritt zieht es die 33-Jährige nun in eine ganz andere Sparte.
Winter mit Olympischen Spielen sind traditionell ein guter Zeitpunkt, um die Karriere zu beenden. Im Biathlon hören nicht nur Lesser, Hammerschmidt und Horchler auf, sondern ingesamt gleich 31 Sportler.
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von SPORT1

Nach dem Rücktritt vom Biathlon und dem Ausscheiden aus der Bundeswehr hat Karolin Horchler ein neues Ziel: Die 33-Jährige will Hebamme werden. (NEWS: Alles zum Biathlon)

Wie die Hessin auf ihren Social-Media-Kanälen verkündete, ist sie nun Studentin der Hebammenwissenschaft an der Hochschule Furtwangen. Dazu postete sie ein Bild vor dem Eingang zur Fakultät für Gesundheit, Sicherheit und Gesellschaft.

„Ich bin voller Vorfreude, diesen besonderen Beruf zu erlernen“, ließ sie ihre Follower wissen und garnierte den Text mit einem Ärztin-Emoji sowie einer Mutter mit Baby im Arm.

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Für diesen neuen Lebensabschnitt beendete die Vize-Weltmeisterin von 2020 in der Staffel auch ihre Karriere in der Bundeswehr. „Danke für die langjährige Unterstützung als Biathletin“, verabschiedete sie sich von ihrem ehemaligen Arbeitgeber und zeigte ein Bild ihrer Urkunde, mit der sie als Hauptfeldwebel aus der Bundewehr entlassen wurde.

Horchler feierte zum Saisonauftakt 2014/15 in Östersund ihr Weltcup-Debüt. Dieses hatte sie sich durch starke Ergebnisse im IBU-Cup verdient, wo sie 2017/18 auch den Gesamtsieg feiern konnte.

Verletzungssorgen verhindern ein erfolgreiches Comeback

Ihr größter sportliche Erfolg war die Silbermedaille in der Staffel bei der Weltmeisterschaft 2020 in Antholz. Zu diesem Zeitpunkt war sie festes Mitglied der deutschen Weltcup-Mannschaft. Nach dieser Saison ließ sie sich am Schienbein operieren, um im folgenden Weltcup gestärkt zurückzukommen.

Zwei Rippenbrüche innerhalb kürzester Zeit warfen die Frau aus Bad Arolsen jedoch immer wieder zurück. Ihr bestes Ergebnis war ein 32. Rang im Gesamt-Weltcup in der Saison 2018/19.


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