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War das zu gefährlich? Debatte um Biathlon-Star

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Zu riskant? Debatte um Tandrevold

Ingrid Landmark Tandrevold muss wegen Herzproblemen vorzeitig aus Kontiolahti abreisen. Der Biathlon-Star wird aber noch länger fehlen. In Norwegen gibt es derweil eine Debatte, ob bei Tandrevold zu lange gezögert wurde.
Ingrid Landmark Tandrevold hat eine Herz-OP hinter sich
Ingrid Landmark Tandrevold hat eine Herz-OP hinter sich
© IMAGO/Bildbyran
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Ingrid Landmark Tandrevold muss wegen Herzproblemen vorzeitig aus Kontiolahti abreisen. Der Biathlon-Star wird aber noch länger fehlen. In Norwegen gibt es derweil eine Debatte, ob bei Tandrevold zu lange gezögert wurde.

Die Biathlon-Welt sorgt sich um Norwegens Star Ingrid Landmark Tandrevold. Die 28-Jährige hatte sich wegen Herzrhythmusproblemen am Sonntag dazu entschieden, den Massenstart in Kontiolahti abzusagen und für weitere Untersuchungen vorzeitig nach Norwegen abzureisen.

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Wie die norwegische Boulevardzeitung Verdens Gang (VG) berichtet, steht bereits fest, dass Tandrevold auch beim zweiten Biathlon-Weltcupwochenende in Hochfilzen nicht antreten wird.

Ingrid Landmark Tandrevold muss vorerst aussetzen
Ingrid Landmark Tandrevold muss vorerst aussetzen

Nun ist in Norwegen aber dennoch eine Debatte entbrannt, ob Tandrevold nicht schon früher hätte gestoppt werden müssen, nachdem sie bereits am Mittwoch im Einzel mit Herzproblemen zu kämpfen gehabt hatte.

Noch dramatischer wurde es im Sprint am Samstag. Tandrevold hielt während des Rennens an, beugte sich nach vorne und drückte beide Hände gegen ihren Brustkorb. Anschließend fasste sie sich an den Hals und es wirkte, als müsste sie würgen. Nach einer Weile setzte sie ihr Rennen dann fort.

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Biathlon-Ikonen Björndalen und Eckhoff üben Kritik

Für die Biathlon-Legenden Ole Einar Björndalen und Tiril Eckhoff hätte Tandrevold bereits früher nach Hause geschickt werden müssen.

„Ja, das denke ich persönlich, denn die Gesundheit steht immer an erster Stelle“, sagte Björndalen bei TV2, auch wenn Tandrevold meine, sie hätte alles unter Kontrolle. Ähnlich sah es auch Eckhoff, die mit Tandrevold gut befreundet ist: „Das Unterstützungssystem hätte etwas früher kommen sollen.“

So wurde wohl alles der Athletin überlassen, die selbst keine Gefahr sah: „Ich bin kein Kardiologe, aber sie haben mich getestet und nichts Gefährliches festgestellt. Es ist auch etwas, das operiert werden kann. Es ruiniert einfach meine Leistung.“

Aus Sorge vor einem erneuten Rückfall will sie sich nun aber erst einmal erholen: „Es ist ein Zeichen dafür, dass der Körper nicht im Gleichgewicht ist.“

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Norwegens Teammanager Per Arne Botnan wollte die Kritik der beiden Biathlon-Ikonen Björndalen und Eckhoff auf Nachfrage von VG zunächst nicht kommentieren.