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Skeleton: Pfeifer erneut solide - Kreher kommt Olympia näher

Skeleton: Pfeifer erneut solide

Die beiden deutschen Frauen holen in St. Moritz die Plätze fünf und sechs.
Jacqueline Pfeifer beweist gute Form vor Olympia
Jacqueline Pfeifer beweist gute Form vor Olympia
© Imago/pepphoto/SID/Peter Eppinger
Die beiden deutschen Frauen holen in St. Moritz die Plätze fünf und sechs.

Skeleton-Pilotin Jacqueline Pfeifer hat fünf Wochen vor den Olympia-Rennen ihre stabile Form bestätigt und zählt weiterhin zu den Medaillenkandidatinnen. Die 30-Jährige fuhr beim Weltcup in St. Moritz auf den fünften Platz und verpasste das Podest um sieben Hundertstelsekunden. Auf Siegerin Kim Meylemans aus Belgien fehlten 1,24 Sekunden.

Das Rennen am Freitag auf der Natureisbahn war gleichzeitig die EM, die im Skeletonsport stets im Rahmen des Weltcups stattfindet - und hier holte Pfeifer als drittbeste Europäerin im Wettbewerb Bronze.

Ex-Weltmeisterin Susanne Kreher durfte sich über den sechsten Platz freuen, mit dem sie den zweiten Teil der Olympia-Norm abhakte. Beim Weltcup-Finale auf der Heimbahn in Altenberg benötigt sie am kommenden Wochenende nun noch ein weiteres Top-8-Ergebnis, um erstmals bei den Winterspielen dabei zu sein. Die weiteren Deutschen erlebten einen enttäuschenden Tag in der Schweiz. Olympiasiegerin Hannah Neise landete nur auf Platz 21, Corinna Leipold holte Rang 13.

Für Pfeifer ist es eine bemerkenswerte Saison. Die 30-Jährige gehörte zu Beginn ihrer Karriere zur absoluten Weltspitze, holte 2018 - noch unter dem Namen Lölling - Olympia-Silber und war 2017 Weltmeisterin. In der Folge verlor sie allerdings den Anschluss und blieb fast fünf Jahre ohne Sieg - bis in den vergangenen November, als sie überraschend den Saisonauftakt auf der komplett erneuerten Olympia-Bahn in Cortina d’Ampezzo gewann. Dort also, wo am 13. und 14. Februar um die wichtigsten Medaillen gefahren wird.

Auch mit Blick auf den Gesamtweltcup war das Rennen in St. Moritz wichtig für Pfeifer. Die bisherige Führende Janine Flock aus Österreich wurde nur 20., dadurch zogen Meylemans und Pfeifer vorbei. Den Gesamtweltcup hat Pfeifer schon dreimal gewonnen, zuletzt 2020.