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Wintereinbruch in Winterberg: Skeleton-Rennen abgebrochen

Wintereinbruch in Winterberg: Skeleton-Rennen abgebrochen

Das erste Rennen im Olympia-Jahr kann aufgrund von starkem Schneefall nach dem ersten Durchgang nicht fortgesetzt werden.
Grotheer war nach dem ersten Durchgang Vierter
Grotheer war nach dem ersten Durchgang Vierter
© Imago/ZUMA Press Wire/SID/Ints Kalnins
Das erste Rennen im Olympia-Jahr kann aufgrund von starkem Schneefall nach dem ersten Durchgang nicht fortgesetzt werden.

Zu viel Schnee für den Eiskanal in Winterberg: Das Weltcup-Rennen der Skeletonis ist aufgrund des Wintereinbruchs im Sauerland abgebrochen worden. Ob und wie das erste Männer-Rennen im Olympia-Jahr fortgesetzt oder wiederholt werden kann, ließ der Weltverband IBSF in seiner Mitteilung etwa eine Stunde nach Ende des ersten Durchgangs zunächst offen. Das Frauen-Rennen wurde zunächst von 13.00 auf 14.00 Uhr verschoben.

Schon im ersten Durchgang hatte der anhaltende Schneefall das Feld kräftig durcheinandergewirbelt. Als letzter Starter fuhr der Österreicher Alexander Schlintner überraschend auf Platz eins, als bester Deutscher lag Olympiasieger Christopher Grotheer auf Rang vier aussichtsreich auf Podestkurs. Die beiden Weltcup-Dominatoren Matt Weston (Rang 18) und Marcus Wyatt (8.) aus Großbritannien lagen zur Halbzeit hingegen schon deutlich zurück.

Grotheer wartet nach seinem schwierigen Saisonstart noch auf einen Podestplatz, der deutschen Goldhoffnung für die Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo fehlt zudem noch die Olympia-Norm. Lukas Nydegger auf Platz sieben und Axel Jungk (9.) lagen nach dem ersten Durchgang ebenfalls noch aussichtsreich, Felix Keisinger verpasste auf Rang 27 den zweiten Durchgang der besten 20.

Neben den Männer- und Frauen-Rennen steht in Winterberg am Abend (ab 18.00) Uhr noch eine Teamentscheidung auf dem Programm.