Im mit Spannung aufgeladenen Weltcupfinale der Rodel-Frauen hat Olympiasiegerin Julia Taubitz ihren knappen Vorsprung erfolgreich ins Ziel gebracht. Nach ihrem insgesamt sechsten Gesamtsieg flossen Tränen der Freude.
Tausendstel-Drama: Deutsche Gold-Heldin vergießt Tränen
Tausendstel-Drama führt zu Tränen
Immerhin retteten sie gerade einmal sechs Tausendstel! Merle Fräbel führte im Ziel vor Taubitz. Dann kam noch die Lettin Kendija Aparjode als Führende nach dem ersten Lauf. Sie durfte aus deutscher Sicht nicht zwischen dem deutschen Duo landen. Denn dann hätte sich Fräbel die große Kugel gesichert.
Schließlich landete Aparjode einen Wimpernschlag hinter Taubitz auf Rang drei. Lediglich vier Punkte trennten Taubitz am Ende von ihrer ärgsten Konkurrentin. „Es war wirklich atemberaubend. Der Lauf war ganz okay. Dass es die Kendija bis zum letzten Meter so spannend macht, ist nichts mehr für mein schwaches Herz“, begann Taubitz im ZDF.
Taubitz vergießt Tränen
Als sie gefragt wurde, was der Erfolg im Gesamtweltcup vor den Augen von Freunden und Familie bedeute, brach die 30-Jährige in Tränen aus und winkte dem Publikum zu.
„Sehr viel. Sorry. Es ist einfach unglaublich schön“, schluchzte sie.
Ihren Erfolg groß feiern wollte Taubitz derweil nicht. „Im Auto“, meinte sie, als sie auf etwaige Feierlichkeiten angesprochen wurde: „Ich fahre endlich mal in meine Wohnung, sortiere dann die Koffer und meinen Kopf.“
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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)