Die Paarlauf-Weltmeister Minerva Hase und Nikita Volodin haben die Olympischen Spiele 2030 weiter im Hinterkopf, wollen die kommende Eiskunstlauf-Saison aber ohne Druck angehen. „Diese Saison ist dafür da, neue Ideen und Ziele umzusetzen. In den letzten drei Jahren waren wir sehr erfolgreich und immer vorne dabei, aber sind dementsprechend auch über viele Limits gegangen“, erklärte Hase am Donnerstag im Rahmen eines Medientermins der Deutschen Eislauf-Union (DEU) in Berlin.
Olympia-Traum: Hase/Volodin wollen "Kräfte gut einteilen"
Olympia-Traum: Hase/Volodin wollen „Kräfte gut einteilen“
Die vergangene Saison mit EM, WM und den Winterspielen in Mailand habe „natürlich sehr an den Kräften gezehrt“, führte die 27-Jährige weiter aus. Deshalb sei es wichtig, „danach alles wieder etwas runterzufahren“, auch mit Blick auf die Winterspiele 2030 in Frankreich. Vier Jahre sei eine „lange Zeit“, sagte Hase, man müsse schauen, „dass man seine Kräfte gut einteilt“.
Nach dem Weltmeistertitel in Prag und Olympia-Bronze in Mailand war zunächst unklar gewesen, ob Hase/Volodin auch in Zukunft gemeinsam auf dem Eis stehen würden. Im Mai hatte das Paar aber bekanntgegeben, weitermachen zu wollen. „Diese vier Jahre sind kein Ziel, es ist ein Traum“, sagte Volodin. „Wir schauen von Jahr zu Jahr und entscheiden, wo wir immer stehen“, meinte auch Hase.
Den Saisoneinstieg plant das deutsche Top-Duo zur Grand-Prix-Serie, die Ende Oktober beginnt. Eventuell baue man noch einen Wettkampf davor ein, berichtete Hase. Im kommenden Jahr stehen unter anderem die EM in Lausanne/Schweiz (27. bis 31. Januar) und die WM in Tampere/Finnland (16. bis 21. März) an. Für die kommende Zeit habe man sich aber erst einmal „keine konkreten Ziele gesetzt“, sagte Hase: „Wir wollen die Höhepunkte laufen und natürlich dafür topfit sein.“