Skispringen: Andreas Wellinger zieht schonungsloses Fazit

von SPORT1
Skispringen: Andreas Wellinger zieht schonungsloses Fazit

Andreas Wellinger analysiert das enttäuschende Sommer-Grand-Prix-Finale und nimmt sich selbst in die Pflicht. Der Bayer spricht auch über die Arbeit mit Bundestrainer Andreas Mitter.

Andreas Wellinger hat nach dem enttäuschenden Sommer-Grand-Prix-Finale klare Worte für seine eigene Form gefunden. Der 31-Jährige belegte auf der Großschanze in Klingenthal Rang 22, als bester Deutscher kam Pius Paschke nicht über Platz 18 hinaus.

Den Sieg holte derweil Marius Lindvik vor Ren Nikaido und Klemens Joniak. Wellinger sprach von einem Wochenende, das zugleich Ernüchterung und wichtige Erkenntnisse geliefert habe. „Jetzt wissen wir, wo wir stehen, zumindest weiß ich, wo ich stehe. Ich habe noch einiges an Arbeit vor mir“, sagte der Bayer dem polnischen Portal skijumping.pl nach dem Wettkampf.

Viel Regen und zeitweise Probleme im Anlauf hätten die Bedingungen erschwert, doch Wellinger richtete den Blick vor allem auf die eigenen Defizite. „Das internationale Niveau ist wirklich sehr hoch. Um um das Podium zu kämpfen, darf man sich keine Fehler erlauben. Bis zum Saisonauftakt gibt es also noch viel zu tun.“ Bis zum Weltcup-Auftakt in Lillehammer Ende November bleibe deshalb viel zu tun.

Neuer Bundestrainer? „Ich würde es nicht Revolution nennen“

Den neuen Bundestrainer Andreas Mitter sieht Wellinger dabei nicht als Bruch mit der Vergangenheit. „Ich würde es nicht Revolution nennen, weil Andi schon seit drei Jahren im Team ist“, erklärte der Olympiasieger. Mitter sei vom Trainer an der Seite des Chefcoaches zum ersten Trainer aufgerückt, kenne die Mannschaft und suche intensiv den Austausch mit den Athleten.

Auch Stefan Horngachers Rückkehr zum polnischen Verband überrasche Wellinger nicht: Der Österreicher hatte Polen bereits von 2016 bis 2019 als Cheftrainer betreut.


Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.