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Biathlon: Olympiasiegerin Denise Herrmann denkt über Karriereende und Heim-WM 2023 in Oberhof nach

Karriereende bei Herrmann?

Denise Herrmann gelingt in Peking der einzige Olympiasieg für das deutsche Biathlon-Team. Nun denkt die 33-Jährige über ein Karriereende nach.
Das erste Wochenende der olympischen Winterspiele 2022 in Peking ist vorbei. Neben den ersten Medaillen für das deutsche Team, gibt es auch herbe Enttäuschungen und bittere Ausfälle.
Denise Herrmann gelingt in Peking der einzige Olympiasieg für das deutsche Biathlon-Team. Nun denkt die 33-Jährige über ein Karriereende nach.

Abschied einer Olympiasiegerin?

Bei den Olympischen Spielen 2022 in Peking rettete Denise Herrmann den DSV fast im Alleingang vor einer Nullnummer im Biathlon. Im 15km Einzel lief sie sensationell zu Gold, in der Staffel holte sie mit Vanessa Voigt, Vanessa Hinz und Franziska Preuß Bronze.

Nun denkt die 33-Jährige jedoch über ein Karriereende nach, wie sie im Gespräch mit der Freien Presse verriet.

Zwar wolle sie die aktuelle Saison auf jeden Fall noch beenden und mit dem deutschen Team zu den abschließenden Weltcup-Wochenenden nach Kontiolahti (Finnland), Otepää (Estland) und Oslo (Norwegen) fahren. (Biathlon: Alle Rennen im SPORT1-Liveticker)

Danach sei aber der richtige Zeitpunkt gekommen, um über einen möglichen Rücktritt nachzudenken.

Biathlon: Heim-WM 2023 in Oberhof als Motivation?

Der sei allerdings noch nicht besiegelt. Gerade die Heim-WM 2023 in Oberhof könne für die Sportlerin des WSC Erzgebirge Oberwiesenthal nochmal eine große Motivation sein, denn immerhin „erlebt man so was als aktiver Sportler doch meist nur einmal in seiner Karriere.“

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Eine Fortführung ihrer Karriere knüpft sie jedoch an Bedingungen: „Aber wenn ich weitermache, muss das Gesamtpaket stimmen, muss ich von der Zusammensetzung des Teams überzeugt sein.“ Denn nur so könne sie weiterhin in der Weltspitze mitlaufen, „und das bleibt mein Ziel.“

Denise Herrmann und ihre Zukunftspläne

Für ihre Zeit nach der Karriere hat sich die Frau aus Schlema in Sachsen auch schon Gedanken gemacht. Zwar wolle sie nicht als Trainerin aktiv werden, aber dennoch ihr Wissen an die jüngeren Athleten weitergeben.

„Mir schwebt etwas vor im medizinischen oder im biologischen Bereich“, gab sie einen Einblick in ihre Zukunftsplanung, wofür sie sich nach einer geeigneten Studienvariante umschauen wolle.