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Biathlon: „Ich hasse Journalisten!“ Norwegen-Star Tandrevold erklärt sich nach Wutausbruch

Biathlon-Star erklärt Hass-Video

Bei der Biathlon-WM in Oberhof macht Ingrid Landmark Tandrevold mit einem emotionalen Video auf sich aufmerksam. Mit etwas Abstand erklärt sie ihre harten Worte.
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Bei der Biathlon-WM in Oberhof macht Ingrid Landmark Tandrevold mit einem emotionalen Video auf sich aufmerksam. Mit etwas Abstand erklärt sie ihre harten Worte.

„Ich hasse Journalisten!“

Diese harten Worte wählte Ingrid Landmark Tandrevold während der im Februar ausgetragenen Biathlon-WM in Oberhof in ihrem Vlog. Dieses Video veröffentlichte sie nach der enttäuschenden Frauen-Staffel.

Als Medaillenkandidatinnen in den Wettbewerb gestartet, beendete das norwegische Quartett aus Karoline Offigstad Knotten, Ida Lien, Marte Olsbu Röiseland und besagter Tandrevold das Rennen mit einem enttäuschenden sechsten Rang.

Biathlon-Star schimpft nach rabenschwarzem Tag

Vor allem Tandrevold auf Position zwei erwischte einen rabenschwarzen Tag. Nach ihren drei Strafrunden war der Traum von WM-Edelmetall nach der zweiten Übergabe schon ausgeträumt.

Dementsprechend schlecht gelaunt war die 26-Jährige an diesem Tag.

Die ständigen Nachfragen der Journalisten nach dem Rennen, was bei ihr schiefgelaufen sei, machten die Laune nicht besser. „Ihr (Journalisten, Anm. d. Red.) seid wirklich Freunde, wenn die Dinge gut laufen - und ihr seid absolut schrecklich, wenn die Dinge schlecht laufen.“

Tandrevold: „Nein, ich hasse euch nicht!“

Mit etwas Abstand relativierte sie diese Aussage jedoch.

„Nein, ich hasse euch nicht“, betonte sie im Gespräch mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunksender Norwegens NRK und fügte hinzu: „Ich wollte einfach zeigen, wie man sich in so einem Moment fühlt, wenn man so viel investiert.“

Auch sei sie kein Gegner kritischer Nachfragen, wie sie betonte: „Kritische Fragen müssen gestellt werden, wenn man seine Leistung nicht bringt, aber manchmal vergisst man einfach zu schnell, was gut gelaufen ist.“

Daher will die Norwegerin, die bei der Weltmeisterschaft je eine Gold- und Silbermedaille gewinnen konnte, ihre Follower auch in Zukunft mittels ihres Vlogs an ihrer Gefühlswelt teilhaben lassen.

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Zuspruch bekommt sie dafür von Norwegens Sportdirektor Per Arne Botan.

Zwar habe dieser jenes Video nicht gesehen, aber Tandrevold sei eine „sehr eine emotionale Person, im Guten wie im Schlechten“. Daher sei es für sie wichtig, ihre Emotionen zu zeigen.