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Biathlon: „Saugeil!“ Maschine Doll liefert

„Saugeil!“ Maschine Doll liefert

Die deutschen Biathleten sind auch in der zweiten Staffel des Winters auf das Podest gelaufen. Benedikt Doll liefert sich als Schlussläufer ein packendes Duell.
Benedikt Doll sichert das Podest für die deutsche Staffel in Hochfilzen
Benedikt Doll sichert das Podest für die deutsche Staffel in Hochfilzen
© Imago
Die deutschen Biathleten sind auch in der zweiten Staffel des Winters auf das Podest gelaufen. Benedikt Doll liefert sich als Schlussläufer ein packendes Duell.

Die deutschen Biathleten sind auch in der zweiten Staffel des Winters auf das Podest gelaufen. Beim nächsten Sieg der Norweger erreichte das Quartett um David Zobel, Johannes Kühn, Philipp Nawrath und Benedikt Doll in Hochfilzen nach neun Nachladern und einer Strafrunde den dritten Platz. Bereits beim Auftakt in Östersund war das DSV-Team auf Rang drei gelaufen.

Zobel zeigte zu Beginn seine gute Form in der Loipe, brachte das deutsche Team mit einer Strafrunde aber früh ins Hintertreffen. „Das Ziel war es Norwegen und Frankreich anzugreifen. Daher war es mein Ziel, wieder heranzulaufen“, beschrieb der 27-Jährige in der ARD die Situation vor dem zweiten Schießen. „Dann komm ich zum Stehendschießen und dann zeigt mir der Pirault, wie es geht. Ich habe gleich die ersten beiden Schüsse danebengeschossen und dann am ganzen Körper gezittert. Da habe ich leider der Mannschaft einen Bärendienst erwiesen.“

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Sein Nachfolger Kühn leistete sich zwei weitere Nachlader, übergab an Platz sieben an Nawrath. Der 30-Jährige, der nach einem enttäuschenden Sprint am Freitag sein Gelbes Trikot hatte abgeben müssen, zeigte dann seine beste Leistung in Österreich. Mit einem stark verbesserten Schießen brachte er Deutschland wieder auf Podestkurs, im Anschluss behielt Doll im Duell mit Italien die Nerven. „Es ist eher die Lauerstellung. Man will an die ersten Zwei wieder ran. Nach hinten interessiert einen da nicht so viel“, gab er sich nach seinem Einsatz cool.

Doll als emotionslose Maschine

Benedikt Doll brachte den dritten Platz als Schlussläufer dann ins Ziel. Allerdings lieferte sich der Routinier ein spannendes Duell mit Italien, das im letztne Schießen entschieden wurde. „Es war saugeil, hat echt Spaß gemacht“, zeigte sich Doll begeistert von dem harten Kampf. „Ich habe mir ein, zwei Sekunden mehr genommen für den ersten Schuss und dann habe ich versucht, die emotionslose Maschine zu machen.

Die norwegischen Männer, die zuvor bereits in Östersund die erste Staffel der Saison gewonnen hatten, setzten derweil ihre Dominanz in Österreich fort. Das Team um die Brüder Tarjei und Johannes Thingnes Bö gewann mit fünf Nachladern souverän vor Frankreich.

Für die Biathleten geht der Weltcup am Freitag in der Schweiz weiter. In Lenzerheide wartet der Sprint über 10 Kilometer (14.15 Uhr im SPORT1-Liveticker).