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Biathlon: WM-Enttäuschung auch wegen Medien und Experten? "Es war sehr hart"

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Biathlon: WM-Enttäuschung auch wegen Medien und Experten? "Es war sehr hart"

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Experten-Frust bei Biathlon-Topstar

Die schwedische Top-Biathletin Elvira Öberg beendete die WM ohne Medaille in einem Einzelwettbewerb. Nun erklärt sie, dass dabei auch an der harschen Kritik in der Heimat zu knabbern hatte.
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SPORT1
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von SPORT1

Die Biathlon-WM in Nove Mesto lief für die beste schwedische Skijägerin Elvira Öberg eher enttäuschend.

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Lediglich in der Mixed-Staffel konnte sie eine Medaille holen, Bronze zum Auftakt. Bei den Einzelkonkurrenzen fuhr die Nummer 5 im Gesamtweltcup dagegen nie um Edelmetall mit: Platz 9 im Sprint, Rang 8 in der Verfolgung, Rang 30 im Einzel und Platz 22 im Massenstart. Öberg wurde auch von Pech zurückgeworfen, etwa von einem nicht gelösten Schuss im Sprint, der sie rund 30 Sekunden kostete. „Solche Sachen dürfen bei einer WM nicht passieren“, haderte ihr deutscher Trainer Johannes Lukas soeben im SPORT1-Interview.

Öberg selbst ist ebenfalls frustriert über ihre Bilanz. „Ich glaube, es gab vieles, was es schwierig gemacht hat“, sagt die 24-Jährige sie nun im Podcast Vinterpasset. Unter anderem machte sie den rauen Wind in den schwedischen Medien als Problem aus.

Elvira Öberg über Biathlon-WM: „Es war sehr hart“

„Ich hatte Zeit, Negatives über mich selbst zu lesen und was die Experten sagen“, gesteht Öberg - ganz ausblenden konnte sie es nicht „Es war sehr hart.“

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Eine generell eher magere Bilanz (1x Gold, 1x Silber, 1x Bronze - Platz 4 im Medaillenspiegel, weit hinter Frankreich und Erzrivale Norwegen) hat in der Wintersport-Nation für viel Unruhe gesorgt. Dass „die schwedischen Medien schon sehr aggressiv sind“, konstatierte auch Coach Lukas, an den auch sein Landsmann Wolfgang Pichler - Schwedens ehemaliger Erfolgscoach - diverse öffentliche Ratschläge richtete.

Elvira Öberg konnte sich von dem damit verbundenen Druck offensichtlich nicht frei machen. trotzdem nimmt sie nach eigenen Angaben auch positive Erfahrungen von der WM mit - nicht zuletzt sei der Beistand ihrer älteren Schwester Hanna wichtig gewesen: „Es gut, die ältere Schwester mit viel Erfahrung vor Ort zu haben und in dieser Situation Unterstützung zu bekommen.“