Lou Jeanmonnot und Co. wollen in der neuen Saison offenbar nichts dem Zufall überlassen. Nach dem für die 26-Jährige bitteren Finale der vergangenen Biathlon-Saison hat die Vorbereitung auf den kommenden Winter schon wieder begonnen.
Biathlon-Superstar Preuß-Rivalin trainiert schon wieder!
Preuß-Rivalin trainiert schon wieder
51 Tage nach dem epischen Gesamtweltcup-Sieg von Franziska Preuß über Jeanmonnot im Massenstart am Osloer Holmenkollen ist die Winterpause für das französische Team vorbei. Am Montag fiel der Startschuss für die Olympia-Saison 2025/26.
Ein durchaus verfrühter Start, dessen ist sich auch der Trainer von Frankreichs Männer-Auswahl bewusst. „Es kommt nur selten vor, dass wir es so machen“, gab Simon Fourcade zu Protokoll und sprach von einem „ziemlich frühen“ Zeitpunkt.
Biathlon: „Das Programm ist sehr dicht und sehr voll“
Los geht es mit einem dreitägigen Trainingslager in Prémanon, in dem der Grundstein für die kräftezehrende Saison gelegt werden soll. „Das Programm ist sehr dicht und sehr voll“, erklärte Fourcade.
Biathlon-spezifisches Training steht allerdings kaum auf dem Programm. Jeanmonnot-Trainer Cyril Burdet gab als Ziel vor, „die Athletinnen und Athleten auf die Trainings-Belastung einzustellen, die wir während der Vorbereitung erwarten“.
Frankreich will Verletzungsrisiko minimieren
Das Programm sehe vor, „die Körper (der Athleten, Anm. d. Red.) auf die Belastung vorzubereiten, die später kommt. Der Plan ist, eine Art Check-Up durchzuführen, um zu sehen, ob alle vor dem Start in guter Verfassung sind“.
Ski und Gewehr werden fast überhaupt nicht vonnöten sein. Damit soll es nur vereinzelte Einheiten geben.
Auch, um das Verletzungsrisiko zu minimieren, steht harte Arbeit im Kraftraum im Fokus. Mit dabei sind die A-Kader der Männer und Frauen sowie der B-Kader der Frauen.