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Biathlon-Star "hatte Angst, dass die Schmerzen zurückkommen"

Biathlon-Star offenbart „Angst“

Lisa Vittozzi plant ihre Rückkehr auf die Biathlon-Bühne nach der verpassten letzten Saison. Nun spricht sie offen über die „Angst“, die sie dabei begleitet.
Lisa Vittozzi hatte Anfangs noch große Angst vor Rückschlägen
Lisa Vittozzi hatte Anfangs noch große Angst vor Rückschlägen
© IMAGO/Ernst Wukits
Lisa Vittozzi plant ihre Rückkehr auf die Biathlon-Bühne nach der verpassten letzten Saison. Nun spricht sie offen über die „Angst“, die sie dabei begleitet.

In der Saison 2023/24 wurde Lisa Vittozzi Gesamtweltcupsiegerin, die letzte Biathlon-Saison musste die Italienerin allerdings verletzungsbedingt vollständig absagen. Bevor sie in diesem Winter wieder angreifen will, hat sie ehrliche Einblicke in ihr Innenleben gegeben.

„Am schwierigsten war es, mit klarem Kopf zu trainieren, als ich wieder anfing. Ich hatte Angst, dass die Schmerzen zurückkommen“, offenbarte die 30-Jährige der französischen Tageszeitung Le Dauphiné. Gemeint sind ihre Rückenprobleme, wegen derer sie den gesamten letzten Weltcup-Winter zum Zuschauen gezwungen war.

„Der erste Monat war deshalb hart“, erinnerte sich die Skijägerin, die mittlerweile positiver gestimmt ist: „Schritt für Schritt geht es mir viel besser und ich kann die Trainingsbelastung problemlos bewältigen.“

Vittozzi plant Teilnahme am Blinkfestivalen

Im Rahmen ihrer Sommervorbereitung plant sie bereits ihre Teilnahme am Blinkfestivalen in Norwegen Anfang August. „Ich liebe diesen Ort, ich genieße die Zeit hier sehr“, schilderte Vittozzi ihre Vorfreude.

In der Vorbereitung schuftete sie bislang auch gemeinsam mit ihrer Nachfolge-Siegerin im Gesamtweltcup, Franziska Preuß.

„Sie hat mir sofort nach meinem Ausfall im Winter geschrieben und war für mich da“, hatte die Italienerin kürzlich bei SportNews preisgegeben. „Sie hat mir auch Tipps gegeben, weil sie selbst Ähnliches durchgemacht hat. Diese Nähe habe ich gespürt. Und als wir hierherkamen, war sie dazu bereit, gemeinsam zu trainieren. Darüber bin ich sehr froh.“