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Biathlon: Kuriose Kollision! Voigt stürzt und reißt Rivalin mit

Voigt stürzt und reißt Rivalin mit

Vanessa Voigt und Lou Jeanmonnot kollidieren beim Biathlon-Weltcup unglücklich und kommen zu Fall. Das Malheur endet für beide aber glimpflich.
Mit ihrem Triumph beim Gesamtweltcup erfüllt sich ein Traum für Franziska Preuß. Außerdem gibt es seit 2017 erstmals wieder eine Deutsche an der Biathlon-Spitze. SPORT1 zeigt die erfolgreichsten Biathletinnen der Weltcup-Geschichte.
Vanessa Voigt und Lou Jeanmonnot kollidieren beim Biathlon-Weltcup unglücklich und kommen zu Fall. Das Malheur endet für beide aber glimpflich.

In einem Biathlon-Massenstart kann es gerade in der ersten Runde schon mal eng werden. Diese Erfahrung mussten beim Weltcup in Kontiolahti ausgerechnet Lou Jeanmonnot und Vanessa Voigt machen, die in einer Abfahrt kollidierten und zu Fall kamen.

Zunächst sah es nach einem eher tölpelhaften Rammstoß von Voigt in Richtung der Französin aus, jedoch brachte die Wiederholung Klarheit, wie es zum Crash kam.

Voigt muss Kirkeeide ausweichen und rammt Jeanmonnot

Voigt wurde in der Mitte des Felden in die Enge getrieben und musste Maren Kirkeeide ausweichen. Bei diesem Manöver erwischte sie unglücklich die links laufende Jeanmonnot.

„Ich glaube, sie ist Kirkeeide ausgewichen. Sie hat sich versucht, schmal zu machen. Das hat aber nicht funktioniert. Lou Jeanmonnot hat das nicht sofort mitbekommen und dementsprechend kam es zur Kollision“, beschrieb ZDF-Experte Sven Fischer den unglücklichen Doppel-Sturz.

Beide Athletinnen hatten aber Glück im Unglück. So konnten sie sich direkt nach dem Sturz wieder auf die Ski begeben und das Rennen fortsetzen. Zwar verloren sie zehn bis 15 Positionen, erreichten aber mit dem Feld den ersten Liegendanschlag. Bei diesem blieben Voigt und Jeanmonnot unbeeindruckt vom Zwischenfall fehlerfrei.

Fichtner verpasst Podium nur knapp

Während Voigt und Jeanmonnot sich am Ende mit den Rängen zwölf und 16 zufrieden geben mussten, erreichte Marlene Fichtner als beste DSV-Skijägerin den vierten Platz. Die 22-Jährige hatte zuletzt beim Einzel-Rennen mit Rang fünf ihr bis dato bestes Ergebnis gefeiert. Den Sieg sicherte sich die Französin Julia Simon.