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"Teilen die Weltuntergangsstimmung rund um den deutschen Biathlon nicht"

Deutscher Biathlon-Boss wehrt sich

DSV-Sportdirektor Felix Bitterling sieht zu viel „Weltuntergangsstimmung“ nach Olympia - und versichert, dass im Verband die richtigen Schlüsse gezogen würden.
Die DSV-Mixed-Staffel sorgt gleich im ersten Biathlonrennen bei den Olympischen Winterspielen für eine Medaille! Doch wer steckt wirklich hinter dem Erfolg? SPORT1-Reporterin Sophie Affeldt verrät, wer als heimlicher Held der deutschen Biathlon-Staffel gelten könnte.
DSV-Sportdirektor Felix Bitterling sieht zu viel „Weltuntergangsstimmung“ nach Olympia - und versichert, dass im Verband die richtigen Schlüsse gezogen würden.

Felix Bitterling, Sportdirektor des Deutschen Ski-Verbands, sieht zu viel Schwarzmalerei rund um das deutsche Biathlon.

In einer Mitteilung vor der Wiederaufnahme des Weltcups im finnischen Kontiolahti erkannte Bitterling an, dass die deutsche Mannschaft bei Olympia unter ihren Möglichkeiten geblieben sei - wehrte sich aber gegen aus seiner Sicht zu negative Einschätzungen von außen.

Biathlon nach Olympia: „Die Analysen haben begonnen“

„Der olympische Rückblick ist weitgehend erfolgt, klar ist aber auch: Mit nur einer Medaille können und wollen wir im deutschen Biathlon nicht zufrieden sein. Unser Anspruch als Team und Verband ist ein anderer, und dem stellen wir uns“, sagte Bitterling: „Die entsprechenden Analysen haben bereits begonnen und werden bis zur Trainerklausur abgeschlossen, in der wir die Weichen für die kommende Saison und Vorbereitung stellen.“

Trotzdem teile das Team „die teilweise sehr zugespitzte Weltuntergangsstimmung rund um den deutschen Biathlon nicht“, führte Bitterling weiter aus: „Wir haben bei Olympia viele starke Leistungen gesehen, mehrere Ergebnisse lagen nur sehr knapp an den Medaillen vorbei. Solche Leistungen muss man erst einmal abrufen, darauf gilt es aufzubauen.“

In Kontiolahti geht es am Donnerstag (17.05 Uhr/ZDF und Eurosport) mit dem Einzel der Frauen über 15 Kilometer los. Bis Sonntag folgen das Einzelrennen der Männer sowie die jeweiligen Staffeln und Massenstarts.

Bei den Männern starten Lucas Fratzscher, Philipp Horn, David Zobel, Leonhard Pfund und Philipp Nawrath. Das Aufgebot der Frauen bilden nach dem Karriereende von Franziska Preuß Marlene Fichtner, Selina Grotian, Julia Tannheimer, Janina Hettich-Walz und Vanessa Voigt. Anna Weidel fehlt krankheitsbedingt, Justus Strelow wegen eines Fingerbruchs.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)