Nach der EM-Bronzemedaille der Frauen haben die deutschen Eisschnellläufer im Teamsprint das Podium um einen Platz verpasst. Bei den von den Gastgebern aus Polen dominierten Finalläufen betrug der Rückstand auf die drittplatzierten Norweger 1,59 Sekunden. Das deutsche Trio Maximilian Strube, Moritz Klein und Stefan Emele kam als viertbestes Team von sechs Nationen nach 1:21,905 Minuten ins Ziel, das die Polen mit der Bestzeit von 1:20,229 erreichten.
Eisschnellläufer verpassen EM-Podium bei polnischen Festspielen
Eisschnellläufer verpassen EM-Podium bei polnischen Festspielen
Den zweiten Wettkampftag der EM in Tomaszow Mazowiecki dominierten nahezu ausschließlich die Athleten einer Nation: Vor einem begeisterten Heimpublikum entschieden polnische Läufer auch den Einzelwettbewerb der Frauen über 500 Meter sowie den Einzellauf über 5000 Meter der Männer für sich. Einzig die 1500-Meter-Distanz bei den Frauen ging an die Norwegerin Ragne Wiklund, die sich nach ihrem Triumph am Freitag ihre zweite Goldmedaille sicherte.
Der erst 19 Jahre alte deutsche Eisschnellläufer Luca Matteo Stibenz verpasste bei seinem EM-Debüt über 5000 Meter das Podium als Neunter klar. Der Deutsche hatte 16,397 Sekunden Rückstand zum Sieger Vladimir Semirunniy (Polen).
Am Freitag hatten sich die deutschen Frauen im Teamsprint die EM-Bronzemedaille gesichert. Dem Trio Katja Franzen, Anna Ostlender und Isabel Kraus gelang damit eine gelungene Generalprobe für die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo (6. bis 22. Februar).