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Kein Springen in Otepää: Schmid und Rydzek starten von vorne

Deutsches Duo profitiert von Absage

In Estland wird der „PCR“ benutzt - dadurch profitieren die Deutschen Julian Schmid und Johannes Rydzek.
Gute Siegchancen: Julian Schmid (l.)
Gute Siegchancen: Julian Schmid (l.)
© IMAGO/SID/Roni Rekomaa
In Estland wird der „PCR“ benutzt - dadurch profitieren die Deutschen Julian Schmid und Johannes Rydzek.

Beim Kombinations-Weltcup im estnischen Otepää ist am Samstagmorgen das Skispringen der Männer wegen starker Winde an der Tehvandi-Schanze abgesagt worden. Damit wird wie schon am Freitag beim Massenstart ein provisorischer Durchgang vom Donnerstag als Sprungergebnis benutzt.

Damit ist im 10 km-Langlauf ab 12.40 Uhr ein deutscher Sieg in Reichweite. Julian Schmid, der am Freitag seinen ersten Saisonerfolg gefeiert hatte, geht als Erstplatzierter mit acht Sekunden Vorsprung auf seinen Oberstdorfer Klubkollegen Johannes Rydzek in die Loipe. Bei den Frauen konnte hingegen das Springen gestartet werden.

Ein provisorischer Sprung-Durchgang (PCR) darf nur für einen Wettkampf benutzt werden. Da die Veranstalter aber am Donnerstag zwei PCR ausgetragen hatte, war ein Wettkampf am Samstag noch möglich. Sollte aber zum Abschluss am Sonntag ebenfalls nicht gesprungen werden, würde der komplette Wettkampf ausfallen.