Kombiniererin Nathalie Armbruster hat nach der fünfwöchigen Olympia-Pause im vorletzten Weltcup der Saison das Podest verpasst. Im finnischen Lahti kam die 20-Jährige nach einem schwachen Springen nicht über den sechsten Platz beim überraschenden Heimsieg der Finnin Minja Korhonen hinaus.
Müde Armbruster verpasst Podest deutlich
Deutsche verpasst Podest deutlich
Die Kombiniererinnen hatten nicht an den Winterspielen in Norditalien teilnehmen dürfen - dafür fünf Wochen Pause gehabt.
„Olympia-Pause hat wahnsinnig gezehrt“
„Die Olympia-Pause hat wahnsinnig gezehrt, es waren doch so viele Termine. Ich habe an allen Fronten für unseren Sport gekämpft, das hat sehr viel Energie gekostet“, sagte Armbruster: „Ich bin ein bisschen müde. Dann ist es auch für meinen Körper gut, wenn die Saison vorbei ist.“
Armbruster hatte im Vorjahr den Gesamtweltcup gewonnen, diesmal war sie im Kampf um die Kristallkugel frühzeitig chancenlos. Als Nachfolgerin stand die Norwegerin Ida Marie Hagen bereits fest.
Hagen verlor am Freitag überraschend im Endspurt gegen Korhonen, die erstmals im Weltcup gewann, und verpasste ihren elften Sieg im 13. Saisonrennen. Dritte wurde Alexa Brabec (USA/+18,7 Sekunden). Armbruster, die von Rang elf ins Rennen gegangen war, machte noch einige Plätze gut, lag aber 1:23 Minuten hinter Korhonen zurück.