Rodel-Rekordweltmeister Felix Loch hat seinen überraschenden Erfolgslauf fortgesetzt und seine Führung im Gesamtweltcup eindrucksvoll ausgebaut.
Loch baut Erfolgsserie aus
Loch baut Erfolgsserie aus
Der 36-Jährige gewann zum Start in das Olympiajahr auch auf der kniffligen Bahn im lettischen Sigulda und untermauerte mit dem dritten Weltcupsieg im vierten Saisonrennen seinen Favoritenstatus für die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo (6. bis 22. Februar).
Loch setzte sich nach Bestzeiten in beiden Läufen vor dem Österreicher Jonas Müller (+0,081 Sekunden) und Weltmeister Max Langenhan (+0,099) durch. Für den langjährigen Dominator war es der insgesamt 43. Weltcupsieg, im Gesamtweltcup liegt er nun 16 Zähler vor Müller und 36 vor Langenhan.
Rodeln: Loch nimmt Schwung mit ins Olympia-Jahr
Loch, der in dieser Saison bereits in Winterberg und Lake Placid triumphiert hatte und den Schwung mit ins neue Jahr nahm, lag nach dem ersten Lauf am Samstag knappe 19 Tausendstel vor dem Österreicher Nico Gleirscher in Führung - und baute diesen Vorsprung durch einen fehlerfreien zweiten Lauf noch weiter aus.
Rund einen Monat vor seinen fünften Olympischen Spielen präsentiert sich Loch, Goldmedaillengewinner von 2010 und 2014, in Bestform. „Ich bin sehr glücklich, es waren zwei sehr gute Läufe“, sagte er. Timon Grancagnolo (+0,925) landete auf Rang neun, David Nößler (+1,061) wurde Elfter.
Bei den Frauen hatte die grippegeschwächte Julia Taubitz zuvor ihren zweiten Weltcupsieg in Folge verpasst und war Dritte geworden. Bei den Doppelsitzern hatten die sechsmaligen Olympiasieger Tobias Wendl und Tobias Arlt ihren ersten Saisonsieg am Samstag als Zweite verpasst. Im Doppelsitzer der Frauen rasten Dajana Eitberger und Magdalena Matschina als Zweite auf das Podest.