Der erst 27 Jahre alte Doppel-Olympiasieger Max Langenhan hat aufgrund von gesundheitlichen Problemen Spekulationen über seine Zukunft im Rodeln zugelassen. „Bestimmt, hoffentlich, mal sehen“, sagte Langenhan am Rande des Weltcupfinals in Altenberg auf eine Frage des ZDF, ob er auch in der kommenden Saison an den Start gehen werde.
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Deutscher Gold-Held lässt Zukunft offen
Deutscher Gold-Held lässt Zukunft offen
Max Langenhan spricht beim Weltcupfinale in Altenberg über seine gesundheitlichen Probleme und lässt seine Zukunft im Rodeln offen.
Max Langenhan holte Gold im Einsitzer in Norditalien
© AFP/SID/STEFANO RELLANDINI
„Am Ende geht irgendwann die Gesundheit mal vor. Und die habe ich in den letzten Jahren ganz oft ganz weit hinten angestellt“, gab der Goldmedaillengewinner von Cortina d’Ampezzo Einblicke. Langenhan hatte in Altenberg bereits wegen Hüft- und Nackenproblemen aussetzen müssen, als Gesamtweltcupsieger Felix Loch zum Saisonabschluss zum Sieg fuhr.
In der Gesamtwertung durfte sich Langenhan dennoch über Platz drei freuen. Nach seinem Gold im Einsitzer und mit der Teamstaffel in Norditalien habe er jedoch die Frage nach seiner Zukunft in den letzten zwei Wochen „abends immer mal wieder durch den Kopf gehen lassen“, sagte Langenhan.